Ein interessanter Gedanke: direkte Demokratie dank Internet. Gesetzes-Entwürfe könnten vom Volk nach dem Wikipedia-Prinzip eingebracht werden. Und bei Abstimmungen hat man die Wahl: entweder man stimmt selbst ab, oder man wählt sich einen Vertrauens-Mann – einen Experten für das jeweilige Thema, dem man seine Stimme geben – aber auch jederzeit wieder entziehen – kann.
Programme wie Votorola sollen dies ermöglichen. Noch befindet es sich in der Alpha-Phase, wird aber dennoch bereits probemäßig von der Piraten-Partei genutzt. Der Verein Liquid Democracy e.V. wirbt in Deutschland für die Idee der „Flüssigen Demokratie“, wie er es nennt. Bis die Internet-Demokratie tatsächlich mehrheitsfähig wird, wird es aber wohl noch ein bisschen dauern.
Mehr zum Thema: http://wiki.liqd.net/Votorola

