Flattr this – ein Weg zur Monetarisierung von Webinhalten?

Der Torrent Tracker Pirate Bay dürfte in der Geschichte des Internet wohl eine ähnliche Stellung besitzen wie Napster. Beide Dienste boten ihren Nutzern kostenlos eigentlich kostenpflichtige Inhalte. Beide Dienste waren in ihrer Hochphase extrem populär. Und beide Dienste gehen, nach diversen juristischen Verfahren, nun neue Wege.

Einer der Mitgründer von Pirate Bay, Peter Sunde, hat nun mit Flattr einen neuen Dienst aufgebaut, der sich gerade in der Beta-Phase befindet.Der Ansatz ist bestechend einfach und könnte tatsächlich eine kleine Revolution in der Welt der Creative Commons Schaffenden und sonstiger Webworker bedeuten. Das Konzept ist Folgendes:

Neben den bekannten social bookmarking Buttons gibt es einen kleinen Flattr Button, mit dem der Konsument entscheiden kann, ob er dem Urheber monetär unter die Arme greifen will. Wenn der Nutzer darauf klickt, wird die Transaktion im Flattr System gespeichert. Zuvor hat der Nutzer bereits einen bestimmten Betrag für diesen Monat bei flattr eingezahlt. Am Ende des Monats wird dann dieser Fix-Betrag durch die Anzahl der Klicks geteilt und entsprechend anteilig ausgezahlt.

Die Idee klingt für mich extrem simpel und überzeugend und könnte durchaus was werden. Was denkt ihr?

(via http://www.netzpolitik.org/2009/flattr/, http://t3n.de/news/,  http://www.netzwelt.de/news/ )

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