Erste Zahlen zur Änderungen der Google-Oberfläche

Nachdem der +1-Button ja erst gestern live gegangen ist, wurden wir heute mit einer stark angepassten Oberfläche inklusive eines modifizierten Formats der Textanzeigen überrascht. Die mir spontan aufgefallenen Änderungen habe ich auf die Schnelle mal markiert.


Links haben sich die Farben geändert, der Such-Button ist blau geworden. Die Suchleiste sitzt zudem auf einem grauen Kasten (nicht markiert). Aus Marketingperspektive ist das geänderte Ad-Format besonders wichtig. Seit gestern finden auch wir in Deutschland den +1-Button neben der Headline. Die Anzeige-URL und die Bewertungen sind seit heute direkt unter der Headline zu finden, was dem erfahrenen Auge sofort auffällt.

Bei den Ads auf der rechten Seite scheint das ok zu sein, während die Premium-Ads ganz oben kaum noch leserlich sind. Grund ist, dass Google seit Kurzem die erste Zeile mit in die Headline packt, jetzt aber die URL und Produktbewertungen folgen und erst zuletzt die zweite Zeile fast zusammenhangslos folgt.

Hier ein Blick auf zwei exemplarisch ausgewählte Accounts (Vergleich 29.06. vs. 30.06.):

Account 1: Steigerung der CTR um 12% (bei rund 500.000 Impressions)

Account 2: Steigerung der CTR um 19% (bei rund 400.000 Impressions)

Ein Blick auf die ein oder andere Brand-Kampagne, deren Ads fast ausschließlich auf den Top-Positionen ausgeliefert werden, zeigt zu meiner Überraschung eine fast unveränderte CTR. Rein intuitiv hätte ich hier einen Einbruch vermutet.

Es wird einmal mehr deutlich, dass Google ganz genau weiß, wie das Pflänzchen AdWords zu pflegen und behüten ist.

4 Antworten zu “Erste Zahlen zur Änderungen der Google-Oberfläche”

  1. Gieri sagt:

    schade nur das des +1 Button nur angezeigt wird wenn man sich bei google angemeldet hat. Wäre sicher auch interessant für Surfer die kein Gmail haben.

    Naja, vielleicht kommts ja noch ;-)

  2. [...] Erste Zahlen zu Änderungen der Google-Oberfläch [...]

  3. Gerald sagt:

    Hm…ein moderierender Effekt könnte noch das Monatsende sein. Am 30.6. hat wirklich jeder Geld auf dem Konto und neigt dadurch eher zu transaktionalen Suchen. Vielleicht macht ihr nochmals einen Vergleich mit einem längeren Zeitraum, so dass andere Effekte stat. ausgeschlossen werden können.

  4. Andreas sagt:

    Gerald, wir schauen uns die Zahlen in ein paar Tagen nochmals an. Dann sollten sicherlich ausreichend Daten da sein. Gerne können wir uns dann dazu austauschen.

Hinterlasse eine Antwort