Google veröffentlicht neue Datenschutzerklärung
Ab 01. März 2012 tritt eine neue und einheitliche Datenschutzbestimmung in Kraft, die es Google erlaubt, Informationen von angemeldeten Nutzern für alle Google-Produkte zu nutzen. Ziel ist es, relevantere und passgenaue Suchergebnisse und Anzeigen zu schalten. Google erklärt:
“The main change is for users with Google Accounts. Our new Privacy Policy makes clear that, if you’re signed in, we may combine information you’ve provided from one service with information from other services. In short, we’ll treat you as a single user across all our products, which will mean a simpler, more intuitive Google experience.”
Für über 6o Google Produkte, wie zum Beispiel YouTube, Gmail und den Kalender, gibt es dann nur noch eine einfach Datenschutzerklärung. Ausnahmen der neuen vereinfachten Datenschutzbestimmung bleiben Google Chrome, Chrome OS, Books und Google Wallet. Diese neue Entwicklung birgt Vor- und Nachteile: Einerseits vereinfacht es den Nutzern sich mit den Datenschutzbestimmungen auseinander zu setzen, andererseits kann Google nun noch mehr Wissen über den einzelnen Nutzer sammeln und auswerten. Einfache Tricks, wie man dem entgehen kann, gibt es bei SearchEngineWatch.
Papst Benedict XVI äußert sich zu Social Media
Auch der Papst scheint facebook, Google + und Co. nicht abgeneigt zu sein. Im Rahmen des “World Communications Day 2012″ äußerte sich der Papst zu sozialen Netzwerken: “Suchmaschinen und soziale Netzwerke wurden für viele Menschen, die Rat, Ideen, Informationen und Antworten suchen, zum Startpunkt der Kommunikation.” Das Oberhaupt der Katholiken mahnt jedoch, dass “Ruhe zu einem kostbaren Gut [wird], das uns befähigt, angesichts des Überflusses an Stimuli und Daten ein gesundes Urteilsvermögen zu bewahren”. Also, ab und zu mal die Internetverbindung bei Handy und PC kappen und die Ruhe genießen.