Neues von den Samwers, Google und zum Social ROI

Die Bombe ist eingeschlagen: Wie techberlin rausgefunden hat, starten die Samwer-Brüder einen neuen Klon. Nur diesmal wird kein geringeres Portal geklont als Amazon. Der neue Klon aus dem Hause Samwers trägt den Namen Lazada (span. Schlinge) und sitzt in Singapur. Von hier aus soll Lazada den südostasiatischen und später den ostasiatischen und arabischen Markt angreifen – Märkte, in denen Amazon selbst kaum bis gar nicht aktiv ist. Der Plan: Amazon dazu zwingen selbst dort aktiv zu werden oder Lazada aufzukaufen.

 

 

Google baut unterdessen weiter sein Werbenetzwerk aus und hat nun das Einkaufen von Display Werbung vereinfacht sowie die Tools modernisiert und optimiert. Im Detail wurde ein eigener Tab für Display-Werbung in AdWords eingeführt, das Kontext Targeting optimiert sowie die visuelle Darstellung der Reichweite hinzugefügt. Ein kleines Video zu den Neuerungen gibt es auch:

 

 

Adobe hat eine Studie mit dem Titel “Why marketers aren’t giving social the credit it deserves” veröffentlicht. Kernaussage der wirklich interessanten Studie ist, wie der Titel schon sagt, die verweigerte Anerkennung des Nutzens von Social Media für den Umsatz eines Unternehmens. Dies liegt hauptsächlich daran, dass in der gängigen Praxis der letzte Klick eines Abverkaufs zählt und im Kaufprozess die Berührungspunkte zuvor bzw. der erste Klick kaum Beachtung erhalten. Dieser erste Klick kommt laut Adobe immer öfter von sozialen Netzwerken wie Facebook.

Die Studie kommt zu drei Hauptergebnissen:

1. Die Last-click Zuordnung, wie sie von den Meisten angewandt wird, vernachlässigt die Rolle von Social Media im Kaufprozess.
2. First-click Zuordnung erfasst den Einfluss von Social Media exakter, wodurch der Nutzen von SM um bis zu 94% steigt.
3. Dieser gesteigerte Nutzen sollte signifikant genug sein, um Marketer davon zu überzeugen ihre Budgets anders zu priorisieren und zu verteilen.

Das Ergebnis ist allerdings nichts wirklich neues. Schon seit geraumer Zeit schwirren in der eCommerce- und Online Marketing-Welt Begriffe wie “Attribution Modell” oder “Customer Journey” herum, die eben genau diesen Prozess beschreiben. Marketer müssen sich bewusst werden, dass der Kaufprozess im Internet über viele unterschiedliche Kanäle und Berührungspunkte führt und nicht nur dem letzten zugeordnet werden darf. Hierzu bedarf es einer ausgeklügelten Software, die Adobe mit seiner Marketing Suite natürlich selbst zur Verfügung stellt.

 

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