Archiv für die Kategorie ‘eCommerce’

Google+, Brasilien & E-Commerce

Mittwoch, 25. Januar 2012

Google+ zählt weltweit 90 Mio. Nutzer

Die USA dominieren bei der Zahl der Google+-User mit 27,3 Mio, gefolgt von Indien (20,6 Mio) und Brasilien (7,3 Mio). Deutschland belegt mit 1,4 Mio registrierten Nutzern 8. Rank. Ebenfalls gibt es mitlererweile weltweit ca. 1 Mio Google+-Seiten. Wer sich noch weitere interessante Zahlen zu diesem Thema holen will, findet diese hier.

Tendenzen des E-Commerce in Brasilien 2012

Der brasilianische Onlinehandel wuchs bereits 2011 prächtig und laut einer Prognose von Forrester Research wird dieses Wachstum 2012 anhalten. Versangkosten-Freiheit steht auch beim brasilianischen Konsumenten hoch im Kurs. Auch Shopping-Clubs wie Amazon-Prime oder ShopRunner haben es den Brasilianern angetan. Die Studie unterstreicht auch, dass mobiles Internet in all seinen Device-Ausprägungen in Brasilien in der näheren Zukunft an Wichtigkeit gewinnen wird. Der Erfolg im Social-Network-Bereich liegt hinter den Erwartungen zurück. Beklagt werden hier mangelhafte Tracking-Techniken. Dennoch will der Onlinehandel auch 2012 im Social-Media-Bereich weiter nachlegen. Erste Konzentrationsbewegungen des E-Commerce lassen sich auch in Brasilien bereits feststellen. Die Platzhirschen in Brasilien sind derzeit: Amazon, Google, Apple und Facebook, und das wird sich 2012 wohl noch verstärken. Wer portugiesisch spricht findet hier die Details zur Studie.

 

Neues bei Googles Automatischen Gebots-Regeln, Änderung am Google Layout Algorithmus, Google Q4 Zahlen

Freitag, 20. Januar 2012

Vor kurzem wurde das Limit automatischer Regeln von 10 auf 100 erhöht. Gleichzeitig kann man die Regeln einfacher zurücksetzen, wenn sie nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen. Mehr dazu hier.

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Außerdem änderte Google den Page Layout Algorithm zu Gunsten von mehr Content ab. Seiten, bei denen man erst zum gesuchten Inhalt gelangt, indem man Werbung im oberen Teil wegscrollen muss, werden abgestraft:

Rather than scrolling down the page past a slew of ads, users want to see content right away. So sites that don’t have much content “above-the-fold” can be affected by this change.

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Im letzten Quartal erwirtschaftete Google erneut einen Rekordumsatz mit einer Steigerung von 34% im Vergleich zu Q4/10!

 

Neben den üblichen Kennzahlen finde ich es persönlich sehr interessant, dass in Q4 der durchschnittliche CPC gesunken ist. Search Engine Land berichtet von -8%, Rimm Kaufmann bemerkte einen Rückgang um 5,2%.

Konntet ihr bei euren Kampagnen eine ähnliche Entwicklung bemerken?
Bei einigen unserer Kampagnen trifft das schon zu, wobei man das natürlich nicht eins zu eins Google zuschreiben kann.

 

Quelle Grafik.

 

e-commerce in Brasilien, e-commerce in Frankreich

Montag, 09. Januar 2012

BRASIL: Caipirinha, Samba, Fußball, Carnaval & E-COMMERCE

Brasilien ist landläufig als das Land des Caipirinhas, Sambas, Fußballs und v.a. des Karnevals wegen bekannt. Wer sich mit den wichtiger werdenden Schwellenland-Ökonomien und hier v.a. mit den großen BRIC-Staaten (Brasilien-Russland-Indien-China) beschäftigt, dürfte jedoch auf die boomende Wirtschaft des tropischen Riesen aufmerksam werden. Und auch im E-Commerce macht Brasilien riesen Schritte in Richtung Weltspitze. Aktuell befindet sich der Amazonas-Riese international auf dem beachtlichen 7. Rang hinsichtlich des Potentials bei Internetverkäufen. Gemäß diesem Ranking, dem sogenannten T-Index,  wird Brasilien bis 2015 auf den 4. Platz aufsteigen. Damit werden bis 2015 nur noch die Länder USA (2.↓), China (2.↑) und Japan (3.-) vor Brasilien stehen. Deutschland, das Vereinte Königreich und Frankreich werden auf die Plätze verwiesen. Mehr Infos zu diesem Thema findet Ihr hier. Das Zanox-Network hat seine Arme bereits nach diesen neuen, interessanten und profitträchtigen Markt ausgestreckt.

E-Commerce in Brasil rocks

 

E-Commerce in Frankreich:

Das E-Commerce Weihnachtsgeschäft in Frankreich legte 2011 kräftig zu. Insgesamt kann das gesamte E-Commerce-Jahr der gallischen Nachbarn als sehr erfolgreich bewertet werden. Vergleicht man die über Banking-Card (carde banquaire) abgerechneten Umsätze von November 2011 mit den Vorjahreszahlen zeigt sich ein Umsatzplus von 17,4%. Im Oktober 2011 zeigt sich mit dem Vergleichsmonat 2010 ein Umsatzplus von beachtlichen 12,8%. Vergleicht man das realtive Wachstum mit den Zuwächsen der Vorjahre kann eine leichte Abkühlung feststellt werden. Weitere interessante Zahlen und Graphiken zu aktuellen Entwicklungen des französischen Onlinehandels seht Ihr hier.

Umsätze Online mit Carte Banquaire (CB)

Erpressung mit Negativ-SEO

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Tausende von Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) verdienen sich ihr tägliches Brot damit, die Seiten ihrer Kunden über Backlinks und andere Kniffe möglichst attraktiv für Google zu machen. Doch natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung:

Am 6.12. hat ein dreister Erpresser den Online-Shop Holzspielzeug-Discount.de angerufen und 5.000 € verlangt. Ansonsten würde er mittels Spamlinks das Google-Ranking gezielt herabsetzen. Nach einer Auswertung von SEO-Radio wurden tatsächlich in letzter Zeit weltweit zahlreiche Forenlinks mit Linktexten wie Viagra, Sex, Porn etc. erstellt und die Seite entsprechend nach unten gerankt.

Wie wird der Fall wohl weitergehen? Wird es die Kriminalpolizei Erlangen, die mit dem Fall betraut ist, schaffen, den Erpresser ausfindig zu machen? Oder wird Google einschreiten und die Erpresser-Links von der Bewertung ausschließen bzw. das Ranking manuell hochsetzen? Es bleibt spannend…

Siehe auch:

Klage gegen Facebook-Werbung zugelassen

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wie heise online vermeldet, hat ein US-Gericht im kalifornischen San Jose eine Klage gegen Facebook wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechte zugelassen. Einige Facebook-Nutzer hatten gegen das Sociale Netzwerk geklagt, da die sogenannten “Gesponserten Meldungen” aus ihrer Sicht gegen diese Rechte verstoßen.

Anders als bei normalen Facebook Anzeigen, die aus Bild, Titel und Bild bestehen, handelt es sich bei Gesponserten Meldungen um Werbeanzeigen, die auf soziale Interaktionen von Nutzern zurückgreifen und diese in der Anzeige darstellen.

Klickt ein Facebook-Nutzer z.B. auf einer Fanpage “Gefällt mir”, kann eine Anzeige erstellt werden, in der mit Bild und Namen des “Fans” auf dessen Zugehörigkeit zur Fanpage geworben wird. Die Klickbereitschaft bei Nutzern ist oftmals deutlich höher, wenn diese sehen, dass Freunde bereits mit der Fanpage verbunden sind.

 

Copyright heise online

 

Aus Sicht einiger Nutzer hätte Facebook hierfür eine Genehmigung einholen müssen. Auch wird der Nutzer vor oder während eines Klicks auf “Gefällt mir” nicht über die Berechtigung zur Weiterverwendung persönlicher Daten informiert.

Erst vor kurzem wurde Elliot Schrage, VP Public Policy bei Facebook, in einer BBC Dokumentation auf die Datenschutzproblematik bei Gesponserten Meldungen angesprochen und konnte keine stichhaltigen Argumente dagegen vorbringen.

Für werbetreibende Unternehmen auf Facebook wie auch Facebook selbst könnte diese Klage weitreichende Auswirkungen haben. Die Gesponserten Meldungen sind für Unternehmen ein überaus wichtiges Instrument zur Erhöhung der Markenbekanntheit, Fan-Gewinnung und für virale Effekte, während Facebook über das Anzeigengeschäft den größten Teil seines Umsatzes macht.

 

 

Komplettübernahme von Yahoo! möglich

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Letzten Meldungen von zdnet, deraktioniaer und Bloomberg zufolge bereitet der chinesische E-Commerce Anbieter & Rohstoffe-Plattform Alibaba zusammen mit weiteren Partnern ein Angebot zur Komplettübernahme von Yahoo! vor.

Alibaba wird jedoch mindestens seinen Anteil von 40%, den Yahoo! an Alibaba hat, zurückkaufen.

Außerdem werden auch weitere Angebote, zum Beispiel eine teilweise Übernahme durch eine Investorengruppe um Silver Lake (dazu gehört auch Microsoft) von Yahoo! geprüft.

 

Ganz interessant zum Thema:

 

Quelle Video

Social Commerce – Die Zukunft des eCommerce?!

Mittwoch, 30. November 2011

Vergangene Woche fanden in München die Social Media Economy Days statt. Zwei Tage lang standen alle möglichen wirtschaftlichen Facetten von Social Media im Vordergrund und nahmhafte Unternehmen, Berater und sonstige VIPs aus dem Bereich der sozialen Medien gaben sich die Klinke in die Hand. Doch abseits von Social Media Monitoring, Enterprise 2.0 und der richtigen Gestaltung von Facebook Fanpages, war die wichtigste und spannendste Frage, welchen Einfluss Social Media zukünftig auf den eCommerce haben wird.

Dieser Tage wird viel vom sogenannten fCommerce gesprochen, also dem Handel in Facebook. Beinahe täglich spriesen neue Shop-Anbieter aus dem Boden und preisen die aus ihrer Sicht beste Shoplösung für Facebook an – und zahlreiche Unternehmen machen mit. Jedoch sind die Studien zu fCommerce (noch) eindeutig: Bisher lässt sich durch den Verkauf von Produkten in einem in Facebook integrierten Shop wenig Umsatz erzielen. Zum einen, weil die Akzeptanz dafür bei den Facebook-Nutzern noch sehr gering ist, zum anderen, weil viele Shops nicht adequat umgesetzt werden (können).

Daher waren sich fast alle Referenten bei den Social Media Economy Days einig: die nahe Zukunft liegt eher im Social Commerce, also dem Handel über bzw. mithilfe von Facebook und Konsorten. Wir alle kennen dieses Prinzip von Amazon: Leute geben Empfehlungen und Rezensionen ab, um einem selbst die Zweifel zu nehmen (oder zu bestätigen) und das Einkaufen dadurch zu erleichtern.

Der Social Commerce der Zukunft geht einen Schritt weiter und nutzt die z.B. in Facebooks Open Graph vorhandenen Daten, um das Einkaufen noch sozialer zu gestalten. Schon heute kann man sich bei einigen Shops mit den Login-Daten von Facebook im Online Shop einloggen und erhält – ähnlich wie bei Amazon – eine individualisierte Landing Page mit Produkten, die das System auf Basis der eigenen Likes und demogrpahischen Daten erstellt hat.

Vom Grundprinzip also kaum Unterschiede zu Amazons “Das könnte Ihnen gefallen”. Jedoch basieren die Empfehlungen nach Facebook Connect nicht nur auf ehemaligen Käufen und Interessen, sondern ebenso auf Alter, Geschlecht und ähnlichem. ´Zudem kann man mithilfe der sozialen Daten noch einen Schritt weiter gehen, denn auch auf die Informationen der Freunde kann zugegriffen werden. Neben Geburtstagen kann man sehen, was den Freunden gefällt, welches Produkt sie empfohlen, und welche Produkte sie gekauft haben. Zukünftig wird man also nicht nur anonyme Rezensionen vorfinden, sondern die Meinungen und Vorlieben der eigenen Freunde. Ein Faktor, der große Auswirkungen haben kann. Denn wem glaubt man, wenn nicht den eigenen Freunden?

Jedoch gibt es einige Dinge zu beachten, z.B.:

1. Der Zugriff auf Daten von Freunden ohne deren Zustimmung ist für Datenschützer gefundenes Fressen (Facebook erlaubt lediglich den Zugriff auf die Daten, nicht jedoch das Speichern dieser bei Dritten)

2. Möchte ich als Nutzer, dass meine Freunde (oder Vorgesetzte) sehen, was ich kaufe?

3. Wieviele meiner Facebook “Freunde” sind überhaupt wirkliche Freunde?

Trotzdem steckt in diesem Modell, sollte es datenschutzrechtlich irgendwann mit unserem Rechtssystem vereinbar sein, ein ungemeines Potenzial für Online Shops wie für Kunden, vorausgesetzt man ist bereit, seine Daten preiszugeben.

An diesem Punkt schließt sich der Bogen zum zuvor getadelten fCommerce: Shopcade z.B. bietet einen Fanshop auf Facebook an, bei dem man als Kunde Produkte in seine Lieblingsliste hinzufügen kann. Kaufen Freunde des Kunden einen der Artikel wird dieser mit einer Art Gutschrift belohnt. Hier macht das virale Empfehlen und das Zusammenspiel zwischen Lieblingsprodukten und Freunden einen normalen Facebook Shop zu einem sozialen Erlebnis.

In den nächsten zwei bis drei Jahre wird sich sowohl Social Commerce als auch fCommerce enorm weiterentwickeln und zu einem wichtigen Bestandteil der Online Marketing Strategie und der Ausrichtung der Vertreibskanäle werden. Aktuell hat Social Commerce die Nase vorne, doch wie so oft im Online Business weiß keiner 100%ig wo die Reise hingehen wird.

 

AdWords Anzeigen nun auch am Ende der Google Suchergebnisse

Donnerstag, 03. November 2011

Nach Monaten des Testens hat Google nun offiziell angekündigt, dass Anzeigen zukünftig auch am Ende der Suchergebnisse angezeigt werden.

Google begründet den Schritt damit, dass Anzeigen unter den Suchergebnissen besser in den Lesefluss passen und im Schnitt solche Anzeigen bei der Durchklickrate besser performt haben als diejenigen, die an der Seite angezeigt wurden. Dies bedeutet nicht, dass die Anzeigen an der Seite verschwinden. Vielmehr haben AdWords-Nutzer jetzt eine größere Chance auf Seite 1 platziert zu werden.

Diese Erweiterung wirkt sich auch auf das Reporting in AdWords aus. Bisher konnte man die Performance von Anzeigen oberhalb der Suchergebnisse mit denen an der Seite über das Top vs. Side Segment in Google AdWords vergleichen. Zukünftig werden die Anzeigen an der Seite und unterhalb der Suchergebnisse unter den Begriff “Others” zusammengefasst.  Folglich wird Top vs. Side in Top vs. Others umbenannt. Dies ermöglich eine einfachere Vergleichbarkeit der Top Anzeigen mit dem Rest der Anzeigen.

Quelle: Searchengineland

Neues zu Google TV und Google Maps

Donnerstag, 03. November 2011

Google hat eine neue Version von Google TV angekündigt

Kurz zusammengefasst soll die neue Version mehr Apps, mehr Empfehlungen, bessere Unterstützung von YouTube, ein aufgeräumteres Interface sowie umfangreichere Suchmöglichkeiten bieten.Ein kurzes Video zur Google TV Suche gibt es auch.

 

 

In Europa soll Google TV voraussichtlich Anfang 2012 starten. Bisher war Google TV in den USA bereits über Settop-Boxen verfügbar, hat aber nicht die erwarteten Umsatzzahlen erreicht. Hier geht’s zum Artikel.

 

Die Einbindung von Google Maps wird kostenpflichtig

Die Meldung ist zwar schon ein paar Tage alt, aber dennoch eine Erwähnung wert. Webseitenbetreiber, die Google Maps auf ihrer Webseite einbinden, müssen in Zukunft möglicherweise Geld an Google überweisen. Bis 25.000 Seitenabrufe pro Tag sind kostenlos. Danach kosten alle tausend weitere Abrufe zwischen vier und acht US-Dollar. Dabei genügt es, wenn die Karte auf einer Seite angezeigt wird ohne das der Nutzer mit der KArte interagiert. Bei besonderen Karten muss der Webseitenbetreiber möglicherweise auch schon ab 2500 Seitenabrufen bezahlen. Alternativ kann man eine Premium-Lizenz erwerben. Diese kostet ab 10.000 US-Dollar im Jahr und hat technische Unterstützung inklusive.

Wie Google TV soll das PRojekt Anfang 2012 starten.

 

Lokale Adwords Werbung leicht gemacht (Folge 1): Google Express

Dienstag, 25. Oktober 2011

Seit wenigen Tagen ist Adwords Express auch in Deutschland verfügbar. Ohne sich um komliziertere Einzelheiten wie Keywords oder Gebote zu kümmern, kann in wenigen Clicks kann eine Adwords-Kampagne für das eigene Unternehmen oder eine Dienstleistung erstellt werden.

Meldet man sich bei Adwords Express an, wird zunächst die eigene Telefonnummer abgefragt. Falls das Unternehmen bereits bei Google Places registriert ist, werden die Unternehmensdaten bequem übernommen: hier wird schon deutlich, dass es insbesondere um lokale Online Werbung geht. Continue reading “Lokale Adwords Werbung leicht gemacht (Folge 1): Google Express” »