Archiv für die Kategorie ‘eCommerce’

Was man nicht im Geldbeutel hat…

Donnerstag, 01. September 2011

…hat man idealerweise bereits im Worldwide Web für künftige Online Zahlungen hinterlegt oder ohnehin bereits bequem für für solche verwendet. Seit Anfang 2011 erfreut sich nämlich der Markt für Bezahlverfahren über Internet und mobile Geräte eines starken Aufschwungs. Im kürzlich referenzierten “E-Retail-Report 2010“ der Deutsche Bahn Services GmbH wurde in einer Marktausschnittsstudie1 die Bedeutung der Wahl der sinnvollsten Bezahlsysteme für Webshop-Betreiber anhand des durchschnittlichen Warenkorbes illustriert. Lenkt man in diesem Zusammenhang den Fokus nun auf sonstige Internet Zahlungsverfahren, sind aktuell PayPal, Amazon Payment und Sofortüberweisung – die Payment-Lösung von www.payment-network.de – in vorderster Reihe zu nennen. Solche Methoden werden gerade beim Verkauf ins Ausland immer wichtiger. Lt. einer aktuellen Studie verfügt derzeit über drei Viertel der Händler2 über ausländische Kunden. Neben dem komplikationsfreien transnationalen Versand steht eine sichere und effiziente Zahlungsabwicklung an vorderster Stelle. Diese Zahlungsmethoden werden solchen Ansprüchen meist auch gerecht, während sie – im Vergleich zu Zahlungen per Vorkasse oder Nachname – mit steigender Beliebtheit und Kundenfreundlichkeit glänzen.

Das anfangs kurios beäugte, mittlerweile durch entsprechende Kundennachfrage etablierte PayPal findet zunehmend Imitatoren, die zudem hohes Konkurrenzpotenzial entwickeln könnten: so werden über Amazon Payment in den USA derzeit bereits 30%  der E-Commerce Transaktionen3 abgewickelt. Google Wallet und mobile Apple Lösungen  für Tablet-PCs drängen ebenfalls auf den Markt der Online Bezahlmethoden.

Versierte Webshop Betreiber verstehen es, die von ihren Kunden gewünschte Sicherheit durch angebotene Komfortabilität der Zahlungsabwicklung zu gewährleisten, da sie sich des Wandels der Zeit bewusst sind und seine Chancen erkennen und diese zu nutzen verstehen.

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1Basierend auf 8 Mio. Transaktionen aus realen Kaufvorgängen (Okt. 08 – Sept. 09) über die Plattform der Deutsche Card Services GmbH. Der Schwerpunkt liegt auf Debit- und Kreditkarten, daher finden Paypal, Clickandbuy und Sofortüberweisung keine Berücksichtigung.
2weitere Informationen hier.
3weitere Informationen siehe Internet World Business, Ausgabe 13/11, S. 13, Spalte 1.

Google Updates: Motorola & Google Panda

Dienstag, 16. August 2011

Google übernimmt Motorola Mobilgeschäft für über 12 Mrd. Dollar

Die Übernahme soll die Marktposition von Android stärken und Googles Position angesichts von Patentklagen stärken. Mithilfe von Motorolas starkem Patentportfolio kann sich Google gegen Mitbewerber behaupten, die das starke Wachstum von Android auf rechtlichem Weg bremsen wollen.

Google Panda: Gewinner und Verlierer

Laut Studien von Sistrix und Searchmetrics verlieren vor allem die Preisvergleicher an Sichtbarkeit. Google scheint wertvollen Content nun höher einzustufen bzw. Shopping-Aggregatoren und Arbitrage-Sites ohne großen Mehrwert für den Nutzer abzuwerten.

Wie beide SEO-Tool-Anbieter anmerken, bedeutet der Rückgang des Sichtbarkeitsindex nicht unbedingt einen ebenso drastischen Traffic-Rückgang, da nur mit wenigen Hundert bis Tausend Keywords je Branche die Sichtbarkeit evaluiert wird.

14 Prozent Umsatzwachstum im E-Commerce

Dienstag, 09. August 2011

Webhändler in den US haben blicken rosigen Zeiten entgegen, denn mit einem Umsatzplus von 14 Prozent legt der amerikanische Markt auf satte 37,5 Milliarden Dollar E-Commerce-Umsätze zu.
Umsatzwachstum E-CommerceIn der Comscore-Tabelle lässt sich der aufstrebende Trend nochmal grafisch verfolgen.
Der steigende Umsatz bestätigt auch den Anstieg an Online-Shoppern deutlich, denn der Online-Kanal bietet weitaus niedrigere Preise. Die Konsumerfreudigkeit spiegelt auch die Zahlen der Marktforscher wieder, denn von April bis Ende Juni kauften 7 von 10 Internet-Usern mindestens einmal im Internet ein.
Comscore-Chef Gian Fulgoni sieht das dritte Quartal als: “…wichtigen Indikator dafür, in welche Richtung sich die Wirtschaft entwickelt und was das für die Konsumausgaben bedeutet.” Weiterlesen auf InternetWorld.de.

Provider verlinken bei Suchanfragen über Affiliateseiten (USA), Verbesserungen bei Adcenter Keyword Types, Schaden durch Affiliate-Brand-Bidding

Montag, 08. August 2011

Entführte Suchanfragen: Offensichtlich wurden in den USA Suchanfragen bei Bing & Yahoo! von den Providern direkt auf Affiliate-Seiten geschickt. Die erste Anklage wurde letzte Woche von einer New Yorker Anwahltskanzlei eingereicht.

Änderungen bei Broad & Phrase Matches im Adcenter: Microsoft Adcenter gab am Donnerstag bekannt, dass das Matching von Broad & Phrase verbessert wird. Was genau geändert wird…

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Bing erobert China, Zalando überrollt Frankreich & Facebook implementiert kontroversen Erwartet:Kind-Status

Donnerstag, 04. August 2011

Bing schafft Markteintritt in China: Google’s großer Konkurrent Microsoft hat mit seiner Suchmaschine Bing einen Kooperationsvertrag mit der chinesischen Suchmaschine Biadu abgeschlossen, wie searchenginewatch.com berichtet. Nachdem Google sich aufgrund von Zensurstreitigkeiten weitestgehend aus China zurückgezogen hatte, wird jetzt Bing die fast 10 Millionen englische Suchanfragen pro Tag bedienen.

Zalando überholt die Konkurrenz in Frankreich: Nicht nur in Deutschland ist Zalando ein Big-Player; in Frankreich hat Zalando laut Internet World Business nur 6 Monaten nach Launch mehr Page-Views als alle anderen Konkurrenten. 37 Millionen Page-Views sprechen für sich, wobei sich über die Visits – die eigentlich wichtige Zahl – ausgeschwiegen wird. Eine große Werbekampagne soll diese Zahlen weiter steigen lassen.

Facebook führt kontroversen Verwandschaftsstatus ein: Der Social Media – Riese Facebook hat einen neuen Verwandschaftsstatus eingeführt: “Erwartet:Kind” nennt sich dieser und erlaubt es werdenden Müttern schon jetzt Profile für ihr Ungeborenes anzulegen und sich mit diesen zu vernetzen. Wer’s braucht denkt man sich; allfacebook.de sieht darin allerdings eine mögliche neue Targeting-Variante für Werbetreibende. Sollte der Status als demographischer Faktor aufgenommen werden, können zukünftig werdende Mütter gezielt mit entsprechenden Produkten angesprochen werden. Wir werden sehen.

Intermediärer Handel, Telefontracking, Online-Werbeausgaben in den USA

Donnerstag, 07. Juli 2011

Intermediärer Handel

Die “Sempora-Handelsstudie 2011” unterstreicht das Fehlen von intermediären Geschäftsmodellen am Markt, obwohl viele Verbraucher, laut der Studie, derartigen Geschäftsmodellen großen Zuspruch zollen würden. Intermediärer Handel soll die Welt der Online-Shops mit der des traditonellen, stationären Handels verbinden. Der Kunde soll dadurch an Komfort und nicht zuletzt an Sicherheit gewinnen. Continue reading “Intermediärer Handel, Telefontracking, Online-Werbeausgaben in den USA” »

Neulich beim Zahl-Arzt – welches Bezahlsystem im Internet tut weh?

Mittwoch, 29. Juni 2011

Webshop-Betreiber stehen mit der Bereitstellung der richtigen Art und Anzahl unzähliger Bezahlsysteme stets vor einer schwierigen Aufgabe. Laut einer aktuellen Studie von ibi Research der Universität Regensburg steht bei deutschen Online Shops dabei die Zahlungsmöglichkeit per Vorkasse mit rund 80% außer Konkurrenz an erster Stelle des Bezahlportfolios1, gefolgt von Zahlung per Rechnung, Kreditkarte, Nachname, und anderen, gleichauf bei ca. 45%. Doch nicht bei jeder möglichen Zahlungs-Krone beißt der Kunde gleich gern zu.

Derzeit bietet mit 61% der Großteil der Händler zwischen drei und fünf Zahlungsverfahren an. Das optimale Angebot adäquater Bezahlmethoden verlangt jedoch ein gewisses Fingerspitzengefühl. Dabei spielt die Diagnose der stärksten Einflussfaktoren auf die Auswahl eine zentrale Rolle. So gilt es zunächst, sowohl die Zielgruppe als auch die Warengruppe im Vorfeld korrekt zu analysieren, da mit ihnen zum einen unterschiedlich hohe Kaufkraft der Klientel, zum anderen variierende Zahlungsrisiken für den Webshop Betreiber einhergehen. So liegt beispielsweise für kaufkräftigere Kunden mittleren und höheren Alters die Kreditkartenoption nahe, während für potenzielle Kunden unter 20 Jahren Vorkasse oder Paypal im Portfolio empfohlen werden. Hinsichtlich der Warengruppe hängt das Risiko für den Shop Betreiber davon ab, wie leicht die Ware weiterverkäuflich ist. So sollten für den Verkauf von Handys Zahlungsarten mit höherem Risiko, z.B. Kauf auf Rechnung, vermieden werden. Um die passenden Zahlungsmodalitäten zu finden, sollte man daher darauf achten, einerseits weder die am weitesten verbreitete Vorkasse als einzige Bezahlmethode anzubieten, noch andererseits auf die Gießkannen-Strategie zu setzen. Das liegt daran, dass bei ausschließlichem Angebot der Vorkasse der Umsatz zu leiden hat, wobei wegen mangelnder Akzeptanz der Vorkasse bei der Mehrheit der Käufer die Kaufabbrüche deutlich höher als bei breitem Bezahlportfolio liegen. Werden mehrere Bezahlsysteme angeboten, um möglichst vielen Kundenwünschen hinsichtlich Zahlung gerecht zu werden, und geht man zunächst davon aus, dass keine Risikoprüfung erfolgt, stehen steigendem Umsatz hierbei gleichzeitig steigende Kosten der Zahlungsabwicklung gegenüber, während ein geschmälerter Profit zu verzeichnen ist.

Entscheidungshilfe kann in diesem Zusammenhang der „E-Retail-Report 2010“, eine Marktausschnittsstudie²  der Deutsche Card Services GmbH, schaffen. Er illustriert den durchschnittlichen Warenkorb europäischer Shops. Signifikant ist hierbei dessen Höhe bei Käufen mit Kreditkarte, der gegenüber Klassikern wie Lastschrift und Giropay mit der dreifachen Höhe aufwartet. Dies bietet eine perfekte Möglichkeit für den versierten Webshop Betreiber, hier der Zahlungsbereitschaft des Kunden entgegenzukommen, anstatt ihn mit oft als unbequem empfundenen Bezahlmodalitäten vor den Kopf zu stoßen, und damit weder Erst- noch Folgekäufe zu generieren.

Betrachtet man ferner die entsprechenden Zahlarten in den Segmenten „10 bis 100 Euro“ und „100 bis 500 Euro“, wird zudem deutlich, dass die Kreditkarte in den vorderen Rängen, bzw. an der Spitze steht. Offline-Zahlarten verschwinden dagegen ab einer Kaufsumme von mehr als 100 € in der Bedeutungslosigkeit.

Verlässt man nun den eben betrachteten Marktausschnitt, wird die Tendenz erkennbar, dass Webshop-Betreiber die Lücken in ihren Bezahlmöglichkeiten in Zukunft zu schließen planen, allen voran mit dem ‚Goldzahn‘ der  Kreditkartenzahlung, gefolgt von Internet-Bezahlverfahren (z.B. Sofortüberweisung) in den obersten Rängen.

Die eigentliche Wurzelbehandlung könnte jedoch deutlich tiefer ansetzen, in Form von maßgeschneiderten Bezahlmodalitäten, die auf die individuelle Kundensituation eingehen. Der Weg dorthin kann in Form von Risiko- und Bonitätsprüfungen durch spezielle Dienstleister geebnet werden, um möglichen Zahlungsstörungen ex ante begegnen zu können. Auf Basis der Prüfungsergebnisse soll so der Webshop-Betreiber in die Lage versetzt werden, bestimmten Kunden die auf sie zugeschnittenen Bezahlmethoden freizuschalten.

 

1 Vorkasse, Rechnung, Kreditkarte, Lastschrift, Nachname.

2 Basierend auf 8 Mio. Transaktionen aus realen Kaufvorgängen (Okt. 08 – Sept. 09) über die Plattform der Deutsche Card Services GmbH. Der Schwerpunkt liegt auf Debit- und Kreditkarten, daher finden Paypal, Clickandbuy und Sofortüberweisung keine Berücksichtigung (siehe Internet World Business 9/11, S.24).

Selbstversuch mit der neuen Bild-zu-Bild Suche (“Search by Image”) in Google

Donnerstag, 16. Juni 2011

Seit ein paar Tagen stellt Google neue Suchfunktionen auf Google.de bereit. Inzwischen kann über Spracheingabe und Upload eines Bildes nach passendem bzw. ähnlichem Content gesucht werden. Auch die Instant Search wurde von Google stark beschleunigt.

Da ich bereits seit einiger Zeit die Suche per Sprache über mein Smartphone nutze und die Instant Search ja ebenfalls ein alter Hut ist, habe ich mich an der Bild-zu-Bild Suche ausprobiert.

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+1, Was Unternehmen online so planen, Social Dings..da..

Freitag, 03. Juni 2011

+1 | Google gefällt dies

Im Katz und Maus Spiel um neue Features hat Google nun nachgezogen und einen +1 Button für Webmaster freigegeben. Diese können sich einen +1 Button erstellen und auf ihrer Seite einbinden. Er hat die gleiche Funktion wie der “Like” Button von Facebook und soll dem Internetnutzer für ihn relevanten Inhalt besser kenntlich machen. Auf der Google Ergebnisseite werden Webseiten, die von einem der mit dem Google Konto verknüpften Kontakte “pluseinst” wurden, besonders hervorgehoben. Außerdem sieht man die Gesamtanzahl aller Menschen die diese Webseite geeinst haben. Da dieses Symbol So sieht der +1 Button von Google aus auf der SERP viel Aufmerksamkeit verspricht, wird es nicht lange dauern, bis der Pluseins Button eine ähnlich hohe Verbreitung wie der “Like” Button von Facebook haben wird. Besonders SEOler reiben sich wohl die Hände :)

 

Was Unternehmen online so planen

Das “Adobe Scene7 2011 Survey: Digital Marketing in the Next Decade” analysiert, was Unternehmen derzeit online an Verbesserungen durchführen und welche Maßnahmen sie zukünftig planen. Eine Zusammenfassung findet sich bei der Internet World. Neben der Erschließung mobilder Plattformen (Smartphones, Pads) steht vor allem das soziale Marketing oben auf der Liste.

 

Social Dings..da..

Die Technologie entwickelt sich schnell und treibt die rasante Entwicklung des Internet voran. Die Menschheit hat noch gar nicht ganz begriffen was es heißt ein Instrument wie das Internet zu besitzen, doch nach und nach dringt es in immer mehr Bereiche des täglichen Lebens vor. Smartphones und iPads sind die Spitze des Eisberges. Dass diese schnellen Innovationszyklen auch immer wieder Felder erschaffen die dem um sie entstehenden Hype nicht stand halten können, ist da fast eine logische Konsequenz. Vielleicht mag dies ein Grund sein weshalb viele Unternehmen nicht so recht wissen, was sie mit Social Media anfangen sollen. Dass dem so ist behauptet jedoch ein interessanter Blogbeitrag drüben bei search engine land. Die “Untersuchung” fußt auf der Anzahl der Suchanfragen rund um das Thema.

Alternative Werbeplattformen im Netz, Salesboost durch Crosschannel-Vertrieb?, crealytics-Kunde werkzeugkoffer-shop.de optimiert Onlineshop

Freitag, 13. Mai 2011

Alternative Werbeplattformen im Netz

Ist es sinnvoll und lukrativ neben Google auch andere Werbeplattformen mit deren Netzwerken für SEM-Kampagnen zu nutzen. Derzeit laufen in Deutschland etwa 95% aller Internetsuchanfragen über Google und dessen Suchnetzwerk, was faktisch eine Monopolstellung abbildet.
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