Archiv für die Kategorie ‘Google’

Google stellt +Post Ads vor

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kurz vor Weihnachten stellt Google’s Produktmanager Eran Arkin auf Google+ am vergangenen Montag ein neues Werbeformat vor: +Post Ads.

Das neue Werbeformat ermöglicht es, Meldungen, die von einem Unternehmen/einer Privatperson auf Google+ veröffentlicht wurden, als Werbebanner im Google Display Network zu platzieren.

Auf den ersten Blick ähnelt das Prinzip stark den Page Post Ads von Facebook:

Jedoch unterscheiden sich beide Werbeformate – mit leichten Vorteilen für die +Post Ad. Denn diese erlaubt nicht nur die Darstellung von Inhalten wie Text, Video oder Bild sowie das Kommentieren und “liken” (+1en), sondern auch Hangouts. Man kann demnach über die Anzeige einem Hangout beitreten und das Unternehmen so direkt mit dem Kunden/Interessenten interagieren.

Zusätzlich hat die +Post Ad dank des Display Networks eine sehr große Reichweite, da sie nicht Plattform-gebunden ist, sondern überall im WWW erscheinen kann – genau dort, wo sich die Zielgruppe gerade befindet.

Die +Post Ads sind laut verschiedenen Quellen aktuell nur über den Onlinedienst AdSense buchbar. Ob und wann dieses Feature vielleicht auch Einzug in Google AdWords findet ist noch nicht klar. Zu klären wäre, inwiefern über die Anzeigen und Google+ Verkäufe und Umsätze realisiert werden können. Sollte dies irgendwann geschehen, hätten Werbetreibende ein weiteres Format, das große Reichweitne und hohe Klickraten aufweist und zum Erfolg erheblich beitragen kann.

Weitere Infos und die Möglichkeit sich zum Betatest anzumelden gibt es auf einer speziellen Landingpage von Google.

Zum Abschluss zeigt ein kurzes Video, wie Toyota, einer von drei Betatestern, das Anzeigenformat einsetzt.

Google’s Super-Cookie

Montag, 23. September 2013

Letzte Woche hat eine Meldung von USA Today für Aufregung gesorgt. Demnach plant Google die Einführung einer AdID, die das Modell des Drittanbieter-Cookies ersetzen soll.

The AdID would be transmitted to advertisers and ad networks that have agreed to basic guidelines, giving consumers more privacy and control over how they browse the Web

Google dementiert das Vorhaben. Dennoch sind die Spekulationen natürlich groß.

Dass Google einen neuen Industriestandard setzen wird, halte ich in naher Zukunft für unwahrscheinlich. Google müsste dazu

  • einen Benefit für die Werbetreibenden und
  • mehr Transparenz für den Benutzer schaffen,
  • sowie die Akzeptanz bei Datenschützern und Regierungen zumindest weitgehend erreichen.

Das alles mag schwierig aber möglich sein. Aber wie soll Google andere Browserhersteller (allen voran Microsoft) mit ins Boot holen? Das dürfte – auch für Google – ein unmögliches Unterfangen werden.

Vorstellen kann ich mir dagegen ein Google-Cookie, das ausschließlich von Google-eigener Software (Android, Chrome) genutzt wird. Doch egal wie durchdacht ein neues Konzept auch sein mag – braut jeder sein eigenes Süppchen, so bedeutet das für den User letztlich doch nur Verwirrung statt Transparenz.

Google AdWords: Pläne, Verbesserungen, Änderungen in dieser Woche

Dienstag, 23. Oktober 2012

In den letzten Tagen wurden einige (mögliche) Veränderungen bzw. Verbesserungen bezüglich der Anzeigen-Plattform AdWords publik.

Das wichtigste zuerst: Search Engine Watch hat einen Artikel veröffentlicht, nach dem Google CEO Larry Page plant, mobile Anzeigen und Desktop-Anzeigen zu kombinieren und anzugleichen. Dabei geht es Google (ausnahmsweise) nicht um die Steigerung von Profit, sondern um die Benutzerfreundlichkeit. Das “Erlebnis Google” soll auf allen Geräten gleich sein, eine Umstellung obsolet. Dies hätte auch Vorteile für den Werbetreibenden, der dann nicht mehr zwei separate Kampagnen erstellen müsste. Facebook macht das aktuell mit seinen Sponsored Stories vor, indem das System selbst entscheidet, auf welchem Endgerät die Anzeige ausgeliefert wird. Dabei wird die Anzeige automatisch in das jeweilige Format transformiert. Problematisch könnten für Google allerdings die unterschiedlichen Klickpreise und das unterschiedliche Nutzerverhalten sein.

Google möchte das Conversion-Optimierungstool von AdWords und den auto-optimierten CPC  laut dem Inside AdWords Blog demnächst durch eine Reihe von Änderungen enger miteinander verzahnen. Wird das Conversion-Optimierungstool oder der auto-optimierte CPC zum ersten Mal in einer Kampagne aktiviert, wird die Einstellung für die Anzeigenrotation standardmäßig auf “Für Conversions optimieren” gesetzt. Geeignete Kampagnen werden zudem automatisch auf “Für Conversions optimieren” umgestellt. Ist in den Einstellungen einer Kampagne, die das Conversion-Optimierungstool oder den auto-optimierten CPC nutzt, “Gleichmäßig abwechseln” ausgewählt, wird automatisch nach 90 Tagen begonnen, sie für Conversions zu optimieren. Die Änderungen sollen in der KW 46 eingeführt werden.

Zu guter Letzt noch eine wirklich kleine Änderung: Wie internetwerbung-optimieren.de festgestellt hat, testet das Google AdWords Team gerade eine neue Hintergrundfarbe für Anzeigen in Suchergebnisseiten. Statt #FFF8E7 hat die leicht grünlich wirkende Farbe den Hex-HTML-Code #FAFAE9. Search Engine Roundtable hat ein .gif veröffentlicht, auf dem man die Änderungen sehen kann.

 

 

 

Update der AdRotation bei Google Adwords

Montag, 04. Juni 2012

Vor geraumer Zeit führte Google die 3 Typen der Anzeigenrotation ein. Hierbei kann man die Rotation optimiert nach Conversions, Klicks oder leistungsunabhängig einstellen.

Vor einem Monat fügte Google  einen Rotationszeitraum von 30 Tagen ein. Danach sollten dann die leistungsstärksten ( je nach Einstellung) Anzeigen angezeigt werden. Sobald man in der Anzeigengruppe an den Anzeigen etwas ändert, wird ab dem Zeitpunkt der Änderung die Testphase der Rotation auf die nächsten 30 Tage ausgeweitet.

 

Nun wurde von mehreren Adwords-Nutzern bemängelt, dass es nicht die Möglichkeit eines Opt-Outs während der 30 Tage gibt und das unter Umständen die 30 Tage zu knapp für einen ausführlichen Anzeigen-Test sind.

Darauf reagiert Google indem die Rotationsphase von 30 auf 90 Tage ausgeweitet wird und es demnächst die Möglichkeit eines Opt-Outs gibt. Die Opt-Outs funktionieren indem man dieses Formblatt ausfüllt oder sich an seinen Account Representative wendet.

Die Änderungen sind ab dem 11. Juni wirksam.

 

Mehr Infos: Inside Adwords Blog

Neues von den Samwers, Google und zum Social ROI

Freitag, 23. März 2012

Die Bombe ist eingeschlagen: Wie techberlin rausgefunden hat, starten die Samwer-Brüder einen neuen Klon. Nur diesmal wird kein geringeres Portal geklont als Amazon. Der neue Klon aus dem Hause Samwers trägt den Namen Lazada (span. Schlinge) und sitzt in Singapur. Von hier aus soll Lazada den südostasiatischen und später den ostasiatischen und arabischen Markt angreifen – Märkte, in denen Amazon selbst kaum bis gar nicht aktiv ist. Der Plan: Amazon dazu zwingen selbst dort aktiv zu werden oder Lazada aufzukaufen.

 

 

Google baut unterdessen weiter sein Werbenetzwerk aus und hat nun das Einkaufen von Display Werbung vereinfacht sowie die Tools modernisiert und optimiert. Im Detail wurde ein eigener Tab für Display-Werbung in AdWords eingeführt, das Kontext Targeting optimiert sowie die visuelle Darstellung der Reichweite hinzugefügt. Ein kleines Video zu den Neuerungen gibt es auch:

 

 

Adobe hat eine Studie mit dem Titel “Why marketers aren’t giving social the credit it deserves” veröffentlicht. Kernaussage der wirklich interessanten Studie ist, wie der Titel schon sagt, die verweigerte Anerkennung des Nutzens von Social Media für den Umsatz eines Unternehmens. Dies liegt hauptsächlich daran, dass in der gängigen Praxis der letzte Klick eines Abverkaufs zählt und im Kaufprozess die Berührungspunkte zuvor bzw. der erste Klick kaum Beachtung erhalten. Dieser erste Klick kommt laut Adobe immer öfter von sozialen Netzwerken wie Facebook.

Die Studie kommt zu drei Hauptergebnissen:

1. Die Last-click Zuordnung, wie sie von den Meisten angewandt wird, vernachlässigt die Rolle von Social Media im Kaufprozess.
2. First-click Zuordnung erfasst den Einfluss von Social Media exakter, wodurch der Nutzen von SM um bis zu 94% steigt.
3. Dieser gesteigerte Nutzen sollte signifikant genug sein, um Marketer davon zu überzeugen ihre Budgets anders zu priorisieren und zu verteilen.

Das Ergebnis ist allerdings nichts wirklich neues. Schon seit geraumer Zeit schwirren in der eCommerce- und Online Marketing-Welt Begriffe wie “Attribution Modell” oder “Customer Journey” herum, die eben genau diesen Prozess beschreiben. Marketer müssen sich bewusst werden, dass der Kaufprozess im Internet über viele unterschiedliche Kanäle und Berührungspunkte führt und nicht nur dem letzten zugeordnet werden darf. Hierzu bedarf es einer ausgeklügelten Software, die Adobe mit seiner Marketing Suite natürlich selbst zur Verfügung stellt.

 

Google verstärkt sein Anzeigen-Monitoring

Donnerstag, 15. März 2012

In seinem Blog gibt Google Einblicke darüber, wie die Qualitätskontrollen für Adwords-Werbung aussehen.
Hierbei hat Google zum einen seine technologischen Überwachungsmechanismen überarbeitet, als auch die manuelle Überwachung erweitert.
Als eine der größten Suchmaschinen der Welt, möchte Google sicherstellen, dass nur Anzeigen online gehen, die auch
den Google Werberichtlinien entsprechen.
Hierzu wurden folgende Neuerungen/Erweiterungen vorgestellt:

Zum einen hat Google ein neues Risikomodell entwickelt, mit dessen Hilfe verschiedene Anzeigenvarianten durchgespielt werden um
abzusichern, dass keine Werberichtlinien verletzt werden.
Außerdem hat Google das System ausgeweitet, worüber Nutzer Rückmeldung über Anzeigen für gefälschte Markenprodukte geben können.
Des weiteren wurde der manuelle Prüfprozess überarbeitet und soll nun schneller funktionieren. Hierbei verspricht Google eine
24-Stunden-Antwortzeit, sodass Beschwerden schnellstens bearbeitet werden.

 

Änderungen am +1 Button

Donnerstag, 08. März 2012

Google hat einige Änderungen bezüglich seines +1 Buttons auf der Agenda.  Zum einen kommt eine eher oberflächliche Änderung am Farbschema des Buttons selbst, zum anderen wurde eine Option hinzugefügt, mit der sich Nutzer für Inhalte bedanken können.

 

Roter +1 Button

Neues Farbschema des +1 Buttons

Mometan noch unter Beobachtung durch die ‘Google+ Platform Preview Group’ stehend, wird der neue Button bald allen Nutzern zur Verfügung stehen.

 

Sag Danke auf Google+

Eingeloggte Google-Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, sich bei anderen für das Betätigen des +1 Buttons zu bedanken. Auf der personalisierten Suchergebnis-Seite kann man sich bei Leuten, welche Teil deines Circles sind, bedanken — die Beschriftung kann frei gewählt werden!

 

USA: Google Tops und Flops 2011, Smartphones vs. Handys

Donnerstag, 16. Februar 2012

Tops und Flops der Google-Dienste in den USA 2011:

2011 verbuchte Google über alle seine Dienste Hinweg in den USA insgesamt ein Plus von 5% bei den Unique Visitors im Vergleich zum Vorjahr. Analysiert man die Zugriffe auf die einzelnen Dienste zeigt sich ein durchwachsenes Bild. Hier die Tops & Flops:

Top-5:

1. Google URL Shortener, +94%

2. Google Docs, +48%

3. Google Chrome, +47%

4. Google Sites, +40%

5. Google Product Search, +36%

Flop-5:

1. Google Book Search, -21%

2. Google Image Search, -18%

3. Google Answers, -14%

4. Google Earth, -8%

5. Google Groups, -5%

Manche dieser Dienste sind in Europa recht unbekannt. Wer mehr Details zu diesem Ranking haben will findet diese hier. Interessant ist hier v.a. dass das Google Top-Produkt, nämlich Google Search mit einem Rückgang von -1% zu den Verlierern unter den Googleprodukten zählt.

Bitkom-Prognose: 2012 mehr Smartphoneverkäufe als Handys

Der Markt um das mobile Internet boomt weiter. 2012 sollen laut einer Prognose von Bitkom zum erstenmal mehr Multimedia-Geräte als herkömmliche Handys verkauft. Der mobile Datenverkehr (Prognose: 170 Millionen Gigabyte, 2010: Rekordwert von 108 Millionen Gigabyte) soll um 57% zulegen. Die Smartphoneverkäufe sollen insgesamt um 35% auf 15,9 Millionen Stück ansteigen. Tablet-PCs sollen 2,9 Millionen Geräte (+29%) über den Ladentisch gehen.

Die gesamte E-Commerce-Branche muss sich auf diese Enwicklung einstellen. Für Onlinemarketing- und Technik-Dienstleister stellt sich einmal mehr das Problem der Conversionattribution, vor allem im Bereich der Smartphones. Shopbetreiber sollten schleunigst mit optimierten Landingpages nachziehen.

 

 

Google stellt verbesserte Sitelinks für AdWords vor

Mittwoch, 15. Februar 2012

Seit November 2009 bietet Google die sogenannten Ad Sitelinks an:

Mit Ad Sitelinks lässt sich der Wert bestehender AdWords-Anzeigen erhöhen, indem Links zu spezifischem und relevantem Content auf Unterseiten Ihrer Website bereitgestellt werden. Mit Ad Sitelinks werden die Nutzer nicht einfach alle auf dieselbe Zielseite geleitet, sondern können aus bis zu vier zusätzlichen Ziel-URLs auswählen.

Es hat sich recht schnell gezeigt, dass diese Sitelinks, die nur in der besten Anzeige vorkommen, zu einer Performance-Verbesserung führten: Im Schnitt haben Anzeigen mit Sitelinks eine 30% höhere Klickrate. Grund hierfür ist, dass der Suchende mehr Optionen innerhalb der Anzeige hat. Neben der eigentlichen Information gibt es dort relevante Links zur Webseite oder Verweise auf Gutscheine, Rabattaktionen oder Sonderangebote.

Google hat nun eine Erweiterung zu den bekannten Sitelinks in AdWords Anzeigen veröffentlicht. Bisher konnten maximal 10 Sitelinks pro Anzeige mit je maximal 35 Zeichen angebucht werden:

 

Quelle: www.adwords.blogspot.com

 

Hat man aktive Anzeigen in seinem AdWords Konto, die einen Bezug zu den Sitelinks der ursprünglichen Anzeige haben (z.B. Übereinstimmung von Textteilen der Headline oder Description Lines mit den Texten der Sitelinks), werden die Anzeigentexte fortan in die Sitelinks integriert. Hat man z.B. folgende vier Anzeigen in seinem Konto:

 

Quelle: www.adwords.blogspot.com

 

kann zukünftig folgende Anzeige als Top Ad in den Suchergebnissen gezeigt werden:

 

Quelle: www.adwords.blogspot.com

 

Voraussetzung ist, wie bereits erwähnt, das Bestehen von aktiven Anzeigen im Konto, die einen engen Bezug zur ursprünglichen Anzeige haben, sowie das Erscheinen der Anzeige oberhalb der Suchergebnisse! Erste Tests haben gezeigt, dass die Klickraten mit dem neuen Format im Vergleich zum alten Format signifikant höher sind.

 

 

Amazon goes physical, Tausche Privatsphäre für 5$-Gutschein

Donnerstag, 09. Februar 2012

Erstes Ladengeschäft von Amazon

Laut einem Bericht von GoodEReader plant Amazon ein erstes Ladengeschäft in Seattle zu eröffnen. In dieser Boutique sollen vor allem High-End Produkte mit hohen Margen, und insbesondere der E-Reader Kindle und Zubehör angepriesen werden. Amazon will sich dazu vorerst nicht äußern.

 

Google Screenwise

Die Browsererweiterung Google Screenwise soll Google beim Analysieren des Surfverhaltens helfen.

“What we learn from you, and others like you, will help us improve Google products and services and make a better online experience for everyone.”

Wer bereit ist sich Screenwise auf seinem Rechner zu installieren, bekommt sofort einen 5$ Amazon-Gutschein und alle 3 Monate einen weiteren, maximal 25$.

 

Die Browsererweiterung ist aber nur ein Teil des Screenwise Programms: mit Hilfe des Routers Screenwise Data Collector soll der komplette Internet-Traffic eines Haushalts getrackt werden. Die Teilnahme an diesem Panel ist Google einmalig 100$ und dann 20$ für jeden weiteren Monat wert.

 

Googles Partner für dieses Programm ist Knowledge Networks.

Weitere Infos und Quelle Bild auf arstechnica.