Archiv für die Kategorie ‘SEM’

Update zum Marktanteil Google vs Bing/Yahoo

Mittwoch, 12. Oktober 2011

ComScore hat seine monatliche Übersicht über die Marktanteile der großen Suchmaschinen herausgegeben. Google hat im September 2011 in den USA mit einem Marktanteile von 65,3% wieder Boden gut gemacht (+0,5 Punkte), nachdem in den letzten Monaten die Yahoo/Bing Allianz leichte Zugewinne verzeichnen konnte. Während der Anteil von Bing mit 14,7% stabil bleibt, verliert Yahoo 0,8 Prozentpunkte.

(Quelle: ComScore)

Ergänzen kann man diesen Report um die neusten Zahlen von Efficient Frontier, die unter anderem den ROI der Kampagnen auf Google und denen auf Bing/Yahoo gemessen haben.

Im dritten Quartal 2011 lag der ROI bezogen auf Ad Spending bei 110% zur Google-Vergleichsbasis. Der Traffic von Yahoo/Bing sei damit qualitativ besser. Inwiefern das an der Auswahl der Advertiser liegen kann, die den Schritt auf Bing/Yahoo wagen, wird aber nicht erwähnt.

Weitere Informationen gibt es zum Anteil der mobilen Suche: der Anteil am gesamten Ad Spending ist auf 4,2% gestiegen. Betrachtet man nur den Retail-Bereich, liegt der Anteil von Mobile sogar bei 7%.

 

Baidu & Yandex go international

Dienstag, 11. Oktober 2011
Quelle: The New Search Engine Warzone Source: WebCertain

 
Baidu: Die chinesische Suchmaschine, die in China und Japan, und seit letztem Monat auch in Thailand und Ägypten verfügbar ist, marschiert mit baiduint.com weiter in Richtung internationalen Markt. Ähnlich wie Baidu hatte auch der russische Suchriese Yandex, angekündigt, auf dem internationalen Parkett mittanzen zu wollen. Erst letzten Monat launchte Yandex in der Türkei und kaufte die kleine US Slash-Tag Suchmaschine Blekko auf.

Was haltet hier davon? Wie stark müsste der Service von dem von Google abweichen, damit man eine andere Suchmaschine benutzen würde?

Mehr Infos und Anregungen zu diesem Thema auf searchengineland.

Mir fällt dazu noch dieser Spot von letztem Jahr ein:

 

Landingpage Basics II: Was zählt sind klare Gedankengänge.

Montag, 10. Oktober 2011

Wer mit einer Suchmaschine recherchiert hat ein Ziel: das Finden. Das ist auch der Grund warum Anzeigen in diesem Umfeld wesentlich erfolgreicher sind als auf einer Website auf der sie mit anderen, meist interessanterem, Content um Aufmerksamkeit konkurrieren. Das Ziel des Findens spielt daher auch nach dem Klick, wie vergangene Woche erörtert, die entscheidende Rolle.

Nachdem sich der Besucher die Frage „Bin ich hier richtig?“ mit einem klaren „Ja!“ beantwortet hat, ist es nun an der Zeit diese Kette weiter fortzuführen und ihn vom Angebot der Seite zu überzeugen. Kurzum, warum soll Max Mustermann gerade auf dieser Seite, wie in unserem Beispiel, eine Reiseversicherung abschließen?

Screenshot: PPC-Landingpage  Reiseversicherungen-Testsieger.de

Der Weg den das menschliche Auge über eine Landingpage nimmt beginnt in der Regel im linken, oberen Bereich. Dementsprechend macht unsere Beispielseite von vorherein drei Sachen klar. Hier bekommt man den Testsieger und zwar vom Spezialisten für Reiseversicherungen. Nur noch schnell buchen und man ist abgesichert. Dieses „goldene Dreieck“ ist zentral für die Einstiegsbotschaft in die Seite, und diese sollte so klar und verständlich wie möglich sein. Denn schließlich wurde der Klick auf die Anzeige bezahlt.

Doch wie wird man verstanden? Werbetexter vermeiden spezifische Beschreibungen des Produktes, da Auflistungen technischer Daten oder verklausulierte Vertragsgegenstände eher abschreckend wirken als den Kunden abholen. Kurzum, es hat seinen Grund, warum das Kleingedruckte klein gedruckt wird. In dem engen Zeitfenster in dem der Besucher entscheidet weiter auf der Landingpage zu bleiben und die Conversion abzuschließen ist es also wichtig die Botschaft in erster Linie darauf zu konzentrieren was das Produkt für den Kunden tut (Beispiel: „Das ganze Jahr sicher und sorgenfrei reisen.“). Kann der Besucher auf diese Weise das Angebot auf seine individuelle Situation reflektieren, unterstützt eine Quantifizierung der Produktattribute (Bsp: weltweite Absicherung, volle Deckung des Reisepreises bei Abbruch oder Rücktritt, Gepäckversicherung etc.) die Glaubwürdigkeit des Angebots und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Conversion.

Neues aus der e-Commerce Welt

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Dieser Tage war wieder einiges los in der Welt des e-Commerce.

Zunächst eine traurige Nachricht: Steve Jobs, Gründer von Apple, ist im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben. Ein großer Verlust für Apple und die Welt. Auch wenn er zuletzt nicht mehr als Geschäftsführer tätig war, haben seine Visionen und Ideen das 21. Jahrhundert mit Sicherheit geprägt.

 

Google Trusted Stores: Google hat den Start ihres Pilotprogrammes “Google Trusted Stores” bekanntgegeben. In Zukunft bekommen Shops das Trusted Store-Abzeichen von Google, wenn sie nachweislich pünktlich liefern und exzelenten Kundenservice bieten.

Höhere Conversionrate auf Google’s Ad Positionen 2 & 3: Die Kollegen vom RKGBlog haben durch einen Test herausgefunden, dass sich die Conversionrate zwischen den Anzeigepositionen auf Google doch nicht unerheblich unterscheidet – entgegen den Aussagen von Google selbst. So hat eine Anzeige auf Position 1 eine normalisierte CR von 0.95. Der Durchschnitt in diesem Fall lag bei 1.00. Die selbe Anzeige hatte auf Position 3 eine normalisierte CR von 1.19, also 19% höher als der Schnitt. Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass viele Menschen sorglos auf den ersten Link klicken, der ihnen ausgegeben wird.

Verlauf der Conversionrate und der Sales über die Positionen der Anzeigen

Verlauf der Conversionrate und der Sales über die Positionen der Anzeigen

 

Vorerst keine Anzeigen auf Google+: Henrique de Castro, Präsident Mobile, Medien und Plattformen bei Google, hat in einem Interview mit der FAZ durchblicken lassen, dass es zunächst keine Werbung auf Google+ geben soll:

Das Ziel von Google+ ist die Gewinnung sozialer Signale, um unser Targeting zu verbessern. Ob es jemals Werbung auf Google+ geben wird, kann ich heute nicht sagen.

So ganz wollen wir das noch nicht glauben, da Anzeigen auf Google+ sicherlich viel Potenzial bieten.

 

Yahoo! Living Ads vorgestellt: Google’s Suchmaschinenkonkurrent Yahoo! hat eine neue, innovative Art der Anzeigen für Tablet Apps vorgestellt. Sie verbindet die digitale Interaktivität eines Tablets mit dem Emotionalität eines TV Spots. Ich habe so etwas ähnliches bereits vor einem Jahr in einem Video über das WIRED magazine gesehen. Yahoo! legt allerdings wirklich noch eine Schippe drauf und eröffnet ein neues Zeitalter der Tablet Ads. Die Preise für die Umsetzung solcher Anzeigen werden sicherlich enorm sein, für große Konzerne aber eine Überlegung wert, denn das Potenzial für Branding Effekte ist riesig.

Das Video gibt es hier: Yahoo! Living Ad Demo

AdWords for Videos Beta Version live

Mittwoch, 05. Oktober 2011

Seit kurzem gibt jetzt auch eine AdWords Beta-Version für Werbe-Videos, die auf Youtube oder im Content-Netzwerk laufen sollen. Der Gebotsmechanismus funktioniert wie bei Search. Kosten fallen an, sobald ein User ein Video startet oder es automatisch 30 Sekunden lang läuft.

Mehr Infos gibt’s direkt bei Google.

 

SEM-Markt wächst 2011, Mobile Ads

Donnerstag, 22. September 2011

SEM-Markt wächst 2011 um 11%

Suchmaschinenmarketing wächst 2011 um beachtliche 11% und erreicht in der BRD damit einen Gesamtumsatz von knapp 2,1 Mrd. Euro. Das berichtet die Internet World Business in der Printausgabe vom 21. September 2011 (S.2). In den Schatten wird dieser Zuwachs nur vom überproportionalen Wachstum im Bereich der Bilderwerbung gestellt. Hier wuchs die Branche um 20% und erreichte einen Umsatz von 3,7 Mrd. Euro. Das Brutto-Online-Volumen steigt 2011 auf beachtliche 6,23 Mrd. Euro. Bei allen Unsicherheiten die hinter diesen Zahlen vermutet werden kann jedoch ein klares Fazit gezogen werden: Online-Werbung wächst weiterhin!

Mobile Endgeräte mit erhöhtem Werbepotential

Google weist einmal mehr darauf hin mobile devices als Empfängergeräte für Onlinewerbung zu nutzen. Laut einer Schätzung aus den USA werden dieses Jahr etwa 44% der last-minute-Buchungen von Online-Reisbüros über Tablet-PCs und Smart-Phones abgewickelt. Google empfielt daher den Online-Werbetreibenden dieses Potential zu erkennen und Ihre Internetangebote verstärkt auf diese Endgeräte auszuweiten. Kritisiert wird von Google die Qualität vieler Landingpages auf den mobilen Endgeräten. Mit Zuckerbrot und Peitsche will man diesen Mängeln begegnen. Die Qualität der Landigpages wird in Zukunft auch hier in den Qualitätsfaktor miteinfließen. Diese Logik kennt man bereits von AdWords-Anzeigen, die auf klassische Endgeräte getargetet werden. Ein besserer Qualitätsfaktor soll also auch bei den mobile Ads zu mehr und billigerem Traffic beitragen. Mittelfristig werden Werbetreibende und Online-Marketing-Agenturen auch in Deutschland auf das Wachstum in diesem Bereich reagieren müssen.

High Potential M-Commerce

Donnerstag, 01. September 2011

Laut einer Studie der madvertise GmbH  leben die meisten Nutzer von Google Android Smartphones in Düsseldorf, wohingegen die meisten iPhone iOS User aus Frankfurt am Main stammen.

Aha! Über den Mehrwert dieser Erkenntnis kann man sich streiten. Fakt aber ist, dass die meisten der rund 12 Millionen Smartphone-Besitzer laut einer Studie der media control GmbH  gut verdienende Männer von hohem Bildungsniveau und somit die potentiellen Traumkunden eines jeden Online-Shopbetreibers sind. Wie macht man diese aber auf sich aufmerksam?

Der Smartphone Surfer ist auf der Suche nach einem bestimmten Produkt, genau wie der User eines Mac oder Pcs. So ist es nur konsequent, wenn der nach Werbemöglichkeiten suchende Shopbesitzer auch dasselbe Werbeprinzip, nämlich Suchmaschinenwerbung, für Smartphone-Surfer einsetzt.

Da die Smartphones mit vollwertigen Browsern ausgestattet sind, ergibt sich von technischer Seite keinerlei Veränderung für das Suchmaschinenmarketing. Angemerkt sei allerdings, dass es weniger Anzeigenplätze auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite  (SERP) gibt, was aufgrund der kleineren Screens der Smartphones eingängig ist. Ob gewinnorientiertes Suchmaschinenmarkting dabei möglich ist, steht so natürlich auf einem anderen Papier.

Ein viel vorgebrachter Einwand den SEA-Kanal nicht für Smartphone-Nutzer einzusetzen,  ist das sog. ROPO Problem (Research Online, Purchase Offline): Smartphone User würden sich lediglich über das Handy informieren aber nicht einkaufen. Der Kauf geschehe dann nicht via Smartphone sondern im Laden.

Es mag sein, dass sich der potentielle Kunde an einem anderen Punkt der sog. Customer Journey befindet. Vielleicht möchte er sich zuerst über das Produkt informieren, Preise vergleichen oder Shops finden. Deckt man jedoch diesen Informationsbedarf mit Werbeanzeigen ab, so kann der Kunde frühzeitig für das beworbene Produkt begeistert werden. Das eigentliche Problem sind dann mangelhafte Möglichkeiten der Channelzuordnung und nicht die fehlende Werbewirksamkeit von M-commerce. Weiterlesen

Was man nicht im Geldbeutel hat…

Donnerstag, 01. September 2011

…hat man idealerweise bereits im Worldwide Web für künftige Online Zahlungen hinterlegt oder ohnehin bereits bequem für für solche verwendet. Seit Anfang 2011 erfreut sich nämlich der Markt für Bezahlverfahren über Internet und mobile Geräte eines starken Aufschwungs. Im kürzlich referenzierten “E-Retail-Report 2010“ der Deutsche Bahn Services GmbH wurde in einer Marktausschnittsstudie1 die Bedeutung der Wahl der sinnvollsten Bezahlsysteme für Webshop-Betreiber anhand des durchschnittlichen Warenkorbes illustriert. Lenkt man in diesem Zusammenhang den Fokus nun auf sonstige Internet Zahlungsverfahren, sind aktuell PayPal, Amazon Payment und Sofortüberweisung – die Payment-Lösung von www.payment-network.de – in vorderster Reihe zu nennen. Solche Methoden werden gerade beim Verkauf ins Ausland immer wichtiger. Lt. einer aktuellen Studie verfügt derzeit über drei Viertel der Händler2 über ausländische Kunden. Neben dem komplikationsfreien transnationalen Versand steht eine sichere und effiziente Zahlungsabwicklung an vorderster Stelle. Diese Zahlungsmethoden werden solchen Ansprüchen meist auch gerecht, während sie – im Vergleich zu Zahlungen per Vorkasse oder Nachname – mit steigender Beliebtheit und Kundenfreundlichkeit glänzen.

Das anfangs kurios beäugte, mittlerweile durch entsprechende Kundennachfrage etablierte PayPal findet zunehmend Imitatoren, die zudem hohes Konkurrenzpotenzial entwickeln könnten: so werden über Amazon Payment in den USA derzeit bereits 30%  der E-Commerce Transaktionen3 abgewickelt. Google Wallet und mobile Apple Lösungen  für Tablet-PCs drängen ebenfalls auf den Markt der Online Bezahlmethoden.

Versierte Webshop Betreiber verstehen es, die von ihren Kunden gewünschte Sicherheit durch angebotene Komfortabilität der Zahlungsabwicklung zu gewährleisten, da sie sich des Wandels der Zeit bewusst sind und seine Chancen erkennen und diese zu nutzen verstehen.

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1Basierend auf 8 Mio. Transaktionen aus realen Kaufvorgängen (Okt. 08 – Sept. 09) über die Plattform der Deutsche Card Services GmbH. Der Schwerpunkt liegt auf Debit- und Kreditkarten, daher finden Paypal, Clickandbuy und Sofortüberweisung keine Berücksichtigung.
2weitere Informationen hier.
3weitere Informationen siehe Internet World Business, Ausgabe 13/11, S. 13, Spalte 1.

Google TV, Ad Position, neue Bildgrößen für Display Ads

Mittwoch, 31. August 2011

Google TV soll 2012 in Europa durchstarten, wie Eric Schmidt kürzlich in Edinburgh bekannt gab. Der Dienst will TV- und Internetinhalte auf einer offenen Plattform zusammenbringen, stößt dabei aber noch sehr auf Widerstand bei den großen TV-Sendern.

Neue Info zur Google Ad Position: Mit Hilfe des Parameters ‘adpos’ kann man sich jetzt genauere Infos zur tatsächlichen Ad Position holen. Bis jetzt bekam man ja nur die durchschnittliche Ad Position (basierend auf Impressions) mitgeteilt. Dass die tatsächlichen Klicks sehr stark von der Average Ad Position abweichen kann, verdeutlicht eine kleine Studie von RKG:

Hier findet ihr mehr Info zu allen Value Track Parametern.

Und es gibt neue Bildgrößen für Display Ads: die genauen Maße findet ihr hier.

500 Mio. Strafe für Google, 10 teuersten Keywords in Frankreich, höhere Accountlimits in Adwords-Accounts

Freitag, 26. August 2011

500 Millionen Strafe für Google

Google zahlt im voraus und freiwillig eine 500 Mio. Dollar um einer höheren Strafe wegen unerlaubter Medikamentenwerbung zuvor zu kommen. Wohl dem, der erst eine 12,5 Mrd. Dollar Akquisition und danach noch präventiv auf die Schnelle 500 Mio. in Cash überweisen kann. Wer mehr über die Strafe wissen kann sich hier weiter informieren.

Die 10 teuersten Google AdWords-Keywords in Frankreich

Im Gegensatz zu den USA und auch Deutschland belegen die ersten zehn Plätze in Frankreich ausschließlich die Versicherer. Banken, Creditinstitute, Energieanbieter oder auch Kanzleien stellen sich in Frankreich hinten an. Erstaunlich ist dabei auch der relativ niedrige CPC von 7,40 €. Weitere Infos findet man hier.

Google erhöht Kontolimit für alle AdWords-Accounts

Vor kurzem wurde von Google das Standard-Kontolimit für alle AdWords-Accounts erhöht.

Hier die neuen Limits des Adwords-Standard-Account:

  • 500 Kampagnen
  • 20.000 Anzeigengruppen pro Kampagne
  • 3 Millionen Keywords

Genauere Informationen sind in folgendem Artikel zu finden.