Archiv für die Kategorie ‘Website Optimization’

Landingpage Basics II: Was zählt sind klare Gedankengänge.

Montag, 10. Oktober 2011

Wer mit einer Suchmaschine recherchiert hat ein Ziel: das Finden. Das ist auch der Grund warum Anzeigen in diesem Umfeld wesentlich erfolgreicher sind als auf einer Website auf der sie mit anderen, meist interessanterem, Content um Aufmerksamkeit konkurrieren. Das Ziel des Findens spielt daher auch nach dem Klick, wie vergangene Woche erörtert, die entscheidende Rolle.

Nachdem sich der Besucher die Frage „Bin ich hier richtig?“ mit einem klaren „Ja!“ beantwortet hat, ist es nun an der Zeit diese Kette weiter fortzuführen und ihn vom Angebot der Seite zu überzeugen. Kurzum, warum soll Max Mustermann gerade auf dieser Seite, wie in unserem Beispiel, eine Reiseversicherung abschließen?

Screenshot: PPC-Landingpage  Reiseversicherungen-Testsieger.de

Der Weg den das menschliche Auge über eine Landingpage nimmt beginnt in der Regel im linken, oberen Bereich. Dementsprechend macht unsere Beispielseite von vorherein drei Sachen klar. Hier bekommt man den Testsieger und zwar vom Spezialisten für Reiseversicherungen. Nur noch schnell buchen und man ist abgesichert. Dieses „goldene Dreieck“ ist zentral für die Einstiegsbotschaft in die Seite, und diese sollte so klar und verständlich wie möglich sein. Denn schließlich wurde der Klick auf die Anzeige bezahlt.

Doch wie wird man verstanden? Werbetexter vermeiden spezifische Beschreibungen des Produktes, da Auflistungen technischer Daten oder verklausulierte Vertragsgegenstände eher abschreckend wirken als den Kunden abholen. Kurzum, es hat seinen Grund, warum das Kleingedruckte klein gedruckt wird. In dem engen Zeitfenster in dem der Besucher entscheidet weiter auf der Landingpage zu bleiben und die Conversion abzuschließen ist es also wichtig die Botschaft in erster Linie darauf zu konzentrieren was das Produkt für den Kunden tut (Beispiel: „Das ganze Jahr sicher und sorgenfrei reisen.“). Kann der Besucher auf diese Weise das Angebot auf seine individuelle Situation reflektieren, unterstützt eine Quantifizierung der Produktattribute (Bsp: weltweite Absicherung, volle Deckung des Reisepreises bei Abbruch oder Rücktritt, Gepäckversicherung etc.) die Glaubwürdigkeit des Angebots und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Conversion.

Was man nicht im Geldbeutel hat…

Donnerstag, 01. September 2011

…hat man idealerweise bereits im Worldwide Web für künftige Online Zahlungen hinterlegt oder ohnehin bereits bequem für für solche verwendet. Seit Anfang 2011 erfreut sich nämlich der Markt für Bezahlverfahren über Internet und mobile Geräte eines starken Aufschwungs. Im kürzlich referenzierten “E-Retail-Report 2010“ der Deutsche Bahn Services GmbH wurde in einer Marktausschnittsstudie1 die Bedeutung der Wahl der sinnvollsten Bezahlsysteme für Webshop-Betreiber anhand des durchschnittlichen Warenkorbes illustriert. Lenkt man in diesem Zusammenhang den Fokus nun auf sonstige Internet Zahlungsverfahren, sind aktuell PayPal, Amazon Payment und Sofortüberweisung – die Payment-Lösung von www.payment-network.de – in vorderster Reihe zu nennen. Solche Methoden werden gerade beim Verkauf ins Ausland immer wichtiger. Lt. einer aktuellen Studie verfügt derzeit über drei Viertel der Händler2 über ausländische Kunden. Neben dem komplikationsfreien transnationalen Versand steht eine sichere und effiziente Zahlungsabwicklung an vorderster Stelle. Diese Zahlungsmethoden werden solchen Ansprüchen meist auch gerecht, während sie – im Vergleich zu Zahlungen per Vorkasse oder Nachname – mit steigender Beliebtheit und Kundenfreundlichkeit glänzen.

Das anfangs kurios beäugte, mittlerweile durch entsprechende Kundennachfrage etablierte PayPal findet zunehmend Imitatoren, die zudem hohes Konkurrenzpotenzial entwickeln könnten: so werden über Amazon Payment in den USA derzeit bereits 30%  der E-Commerce Transaktionen3 abgewickelt. Google Wallet und mobile Apple Lösungen  für Tablet-PCs drängen ebenfalls auf den Markt der Online Bezahlmethoden.

Versierte Webshop Betreiber verstehen es, die von ihren Kunden gewünschte Sicherheit durch angebotene Komfortabilität der Zahlungsabwicklung zu gewährleisten, da sie sich des Wandels der Zeit bewusst sind und seine Chancen erkennen und diese zu nutzen verstehen.

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1Basierend auf 8 Mio. Transaktionen aus realen Kaufvorgängen (Okt. 08 – Sept. 09) über die Plattform der Deutsche Card Services GmbH. Der Schwerpunkt liegt auf Debit- und Kreditkarten, daher finden Paypal, Clickandbuy und Sofortüberweisung keine Berücksichtigung.
2weitere Informationen hier.
3weitere Informationen siehe Internet World Business, Ausgabe 13/11, S. 13, Spalte 1.

Google +1 Fakes, Google startet Page Speed Service, Facebook führt Business Guide ein

Freitag, 29. Juli 2011

Websites verkaufen Google +1 Klicks

 

So wirbt Plussem mit Verkäufen von Google +1 Klicks. Auf der Homepage werden Pakete zu 50 Klicks für $19,99, zu 250 für $69,99 und 2000 Klicks für $359,99 angeboten. Plussem versucht damit, den Einfluss von Google +1 Klicks positiv für seine zahlenden Kunden zu nutzen. Betrachtet man nun die Anstrengungen, die Google mit dem Google PlusOne und der Einbindung in Google+ gemacht hat, kann man davon ausgehen, dass Google sich das nicht gefallen lässt. Fraglich ist allerdings, wie Google dagegen vorgehen will. Zum weiterlesen hier klicken.

 

Google Page Speed Service

Ladezeiten einer Website sind schon länger ein Ranking-Signal. Daher hat Google bereits in der Vergangenheit Tools entwickelt, welche bei der Optimierung der Ladezeiten behilflich waren. Dazu zählt der Site Speed Report in Google Analytics, der Page Speed (Plug-in für Chrome) und Page Speed Labs via API. Continue reading “Google +1 Fakes, Google startet Page Speed Service, Facebook führt Business Guide ein” »

Rückspiegel: Hurra, wir leben noch!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Die gute Nachricht zuerst

Nach der ersten Aufregung um die Einführung von Google Instant scheint sich die Umstellung, wie der SEOnaut berichtet, ähnlich undramatisch auf den Longtail aus gewirkt zu haben, wie der Millenium Bug auf französische Kraftwerksrechner und russische Atomarsenale. Vermuten lässt sich, dass das weiterhin mehrheitlich verbreitete ‚Zwei-Finger-Such-System’ beim Tippen von Suchanfragen dem Neuling Google Instant wohl noch eine Weile die Schau stehlen wird.

Den Silver Surfern sei Dank, bleibt uns der Longtail mit all seinen Mythen wohl noch eine Weile erhalten. Online-Marketer dürfen also weiter von dem sagenumwobenen Longtail-Keyword träumen, das alle Schaltjahre gesucht wird und dann durch einen einzigen Klick Fantastilliarden in ihre Taschen spülen wird.  Bis dahin sei dann hoffentlich auch endgültig geklärt wie sich die Ad Impressions durch Google Instant auf den Qualitätsfaktor und unser SEM-Tagesgeschäft ausgewirkt haben wird. So lange hilft wohl nur stoisches Zurücklehnen.

Facebook Fever

Zum Abwarten verdonnert bietet sich, als kleine Ablenkung, die cineastische Aufarbeitung der Mark Zuckerberg-Biografie an. Wobei sich vorab die Frage stellt, ob es wirklich schon Zeit für das Happy End(?) ist, wenn die Agenda-Setter Facebook mittelfristig schon ähnliche Umsätze vorhersagen wie Google sie heute einfährt.  Bei aller Euphorie des Hyper-Niche-Targeting und Social-Commerce, heisst es wohl auch bei diesen Prophezeiungen: abwarten. Mehr zu den milliardenschweren Vorahnungen der TechCrunch hier.

Und doch noch etwas Nützliches

Was brachte diese Woche, neben der ganzen Warterei, an wirklich Lebenspraktischem? Anne Holland, damalige Gründerin von MarketingSherpa, und Mike Volpe von Hubspot erschienen gemeinsam mit einer Einführung in das kleine A/B des Landing Page-Testing auf dem Webinar-Radar. Zwischen den gegenseitigen Lobhudeleien im Allgemeinen und von der Hubspot-Software im Besonderen, warf Anne Holland in ihrem Part Licht darauf, welche Elemente auf welchen Pages, mit welcher Priorität und mit welchem Traffic getestet werden sollten. Das durchaus lesenswerte Whitepaper zum Webinar ist hier zu finden.

Denjenigen, die zunächst erst einmal ihr LPO-Bauchgefühl testen wollen, seien Anne Holland’s wöchentliche Quizzes zu gelaufenen Splittests auf WhichTestWon.com ans Herz gelegt. Viel Spass beim Raten!

Google und eCommerce: Was treibt Google an?

Dienstag, 13. Juli 2010

Es fällt langsam schwer, den Überblick über alle kostenlosen Services und Beta-Tests von Google im Online-Marketing und eCommerce zu behalten. Was ist Googles Motivation, die Conversion Rate der Shops mit den zahlreichen, teilweise kostenlosen Services wie Analytics, Conversion Optimizer, Google Checkout oder Commerce Search zu verbessern? Continue reading “Google und eCommerce: Was treibt Google an?” »

Der Google Website Optimizer im Test

Freitag, 25. Juni 2010

In diesem Blogpost möchte ich von meinen ersten Erfahrungen mit dem A/B Test des Google Website Optimizer berichten.


1. Setup

Das Setup erfolgt über den Einbau von JavaScript auf den beiden Testseiten und auf der Conversion Seite. Klingt einfach, ist es auch.


2. Funktionsweise

Der Website Optimizer schaltet unter der gleichen URL abwechselnd für einen Besucher die eine, für den nächsten Besucher die andere Testseite. In unserem Fall ging es um zwei verschiedene Landingpages.


3. Auswertung

Ein Klick auf „Report“ gibt eine Grafik und eine Tabelle aus:

Screenshot von Google's Website Optimizer | Suchmaschinenmarketing und Optimierung

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Die 7 P’s der Website Conversion

Montag, 21. Juni 2010

Wann konvertiert eine Website? Und gibt es nicht doch Tipps, wie man mit dem richtigen Button-Text seine Conversion Rate um 8000% erhöhen kann? Die klare Antwort lautet NEIN.

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