Mit ‘Anzeigen’ getaggte Artikel

Google testet Anzeigen in Google Maps

Mittwoch, 22. Mai 2013

Schon länger können Unternehmen in Google AdWords sog. “Standorterweiterung” hinzufügen. Bei einer Standorterweiterung wird die Geschäftsadresse des Unternehmens dynamisch zur Anzeige hinzugefügt. Neben den Description Lines und der Display URL kann die Anzeige demnach auch Namen, Adresse und Telefonnummer eines Unternehmens enthalten. Bei einer passenden Suchanfrage wird das Ergebnis bzw. die Anzeige mit einem bestimmten, für den Nutzer relevanten Standort in Verbindung gebracht. Dies macht vor allem für lokale Unternehmen oder Firmen aus dem Travel-Segment Sinn.

Google testet nun Anzeigen im neuen Google Maps. Das bedeutet, dass normale Textanzeigen direkt unterhalb der Suchleiste in Google Maps erscheinen können. Verfügt die Anzeige über eine Standorterweiterung kann sie auch in der Karte selbst erscheinen. Gerade Reservierungsplattformen für Hotels oder Mietwägen könnten davon profitieren, denn die Erweiterung birgt ein enormes Potenzial: bei einer Suchanfrage nach bspw. Hotels in Berlin Mitte würden aufgrund des begrenzten Platzes max. ein bis zwei Anzeigen erscheinen. Eine hohe Klick- und Konvertierungsrate ist hier also vorprogrammiert. Unklar ist noch, ob einstellbar sein wird, ob die Anzeigen dort erscheinen sollen oder nicht, und welche Auswirkungen die “Exklusivität” auf die Klickpreise haben könnte.

Quelle: Searchengineland.com

Facebook Mythos geprüft: Günstigere Klickpreise für plattforminterne Facebook Anzeigen?

Mittwoch, 01. Februar 2012

Schon lange gibt es den Mythos, Facebook würde Werbeanzeigen, die auf Inhalte innerhalb der Plattform führen, mit günstigeren Klickpreisen subventionieren. Im Juli 2011 hatte allfacebook.de berichtet, dass laut einer TBG Digital Studie der durchschnittliche CPC für Fanpage-Anzeigen 29% günstiger ist als der Klickpreis für Anzeigen mit einer externen Landingpage.

Damals hieß es von Seiten Facebooks dazu:

We don’t discount the price of advertising if the landing page directs to something on Facebook, but we do take various signals into account that help us determine the quality and pricing of ads.

Vor knapp zwei Wochen veröffentlichte die Agentur TBG digital ihren aktuellen Q4/2011 Bericht zu Facebook Advertising und bekräftigt darin ihre Aussage, Facebook würde interne Anzeigen mit günstigeren Preisen unterstützen. Laut der Agentur stieg das Preisgefälle zwischen den beiden Anzeigenarten in Q4 auf 45%.

Auf eigenes Nachfragen bei Facebook bekam ich zu dem Thema folgende Antwort:

The bid auction takes past/similar ad performance into account, and since ads with social context tend to perform better than ads driving offsite, this may contribute to different auction results for the two ad varieties.

Laut Facebook werden hier also keine Anreize geschaffen, sondern lediglich die Performance mit einbezogen, welche bei Anzeigen für Fanpages oder Gesponserten Meldungen besser sein soll.

Ich wollte das an einem eigenen Projekt einmal nachvollziehen und sehen, welche Seite am Ende Recht behält. Als Grundlage dient ein Projekt, in dem seit September 2011 Anzeigen für eine Fanpage sowie Gesponserte Meldungen laufen. Zudem liefen im September, Oktober, Dezember 2011 und Januar 2012 Kampagnen für externe Landingpages des gleichen Kunden. Alle Anzeigen zielen auf eine auf demographische Faktoren und Interessen optimierte Zielgruppe ab.

Über den gesamten Zeitraum von vier Monaten ergaben sich folgende Zahlen:

 

Imp Klicks CTR CPC
Internal 36.152.509 32.119 0,089% 0,25
External 61.111.893 56.030 0,092% 0,27

Tabelle 1

Auf den ersten Blick scheint sich die Aussage von TBG digital zu bewahrheiten: Obwohl die internen Anzeigen eine um 0,003% schlechtere Durchklickrate aufweisen, ist der CPC zwei Cent (7%) günstiger.

Unterteilt man die internen Anzeigen in Page Ads und Sponsored Ads, sehen die Zahlen etwas anders aus:

 

 Tab 2 Imp Klicks CTR CPC
Sponsored 6.007.767 7.750 0,129% 0,20
Page 30.144.742 24.369 0,081% 0,28
External 61.111.893 56.030 0,092% 0,27

Tabelle 2

Alleinstehend weisen die Page Ads sogar einen höheren CPC auf. Jedoch unterscheidet sich dieser nur um 1 Cent, während die CTR um 0,011% schlechter ist. Man kann vermuten, dass eine externe Anzeige mit einer Durchklickrate von 0,081% einen CPC um die 0,30€ hätte, und somit wieder teurer wäre als das interne Pendant. Dennoch lassen die guten Klickraten – und dadurch niedrigen CPCs – der gesponserten Meldungen die kumulierten Zahlen für interne Anzeigen etwas besser aussehen, als sie eigentlich wären.

Die Zahlen aus Tabelle 1  und 2 zeigen, dass interne Anzeigen durchaus günstigere CPCs haben können. Bricht man die Zahlen jedoch auf Monats, Tages oder gar Anzeigenebene runter, gibt es genug Beispiele, in denen externe Anzeigen bei gleicher Klickrate günstigere oder zumindest gleiche CPCs aufweisen, z.B.:

 

 Tab 3 Month Imp Klicks CTR CPC
External Okt 3.896.559 4.641 0,119% 0,18
Sponsored Okt 1.782.249 2.158 0,121% 0,18
Page Okt 6.637.123 5.625 0,085% 0,29

Tabelle 3

Man kann jetzt behaupten, dass Ausnahmen die Regel bestätigen, ich bisher einfach noch nicht das Glück hatte, einen solch großen Unterschied zu bemerken oder vergleichsweise (TBG digital hat 74,5 Milliarden Ad Impressions ausgewertet) zu wenige Daten zugrunde liegen; allerdings kann ich persönlich nicht nachweisen und auch nicht ganz glauben, dass sich der CPC von internen und externen Anzeigen bei gleicher Durchklickrate wirklich um bis zu 45% unterscheiden kann.

Sicherlich ist es im Sinne Facebooks die User möglichst lange auf der Plattform zu halten, um noch mehr Anzeigen ausspielen zu können. Es gibt jedoch genug Firmen, die keine eigene Fanpage oder Applikation haben oder mehr Wert darauf legen, einen externen Inhalt zu bewerben. Diese Marketer würde Facebook auf lange Sicht hin verlieren, da höhere Klickpreise keinen Anreiz schaffen, Geld in externe Anzeigen zu investieren.

Trotz der Ergebnisse aus Tabelle 1 und 2 tendiere ich daher dazu, dass interne Anzeigen aufgrund der Gesponserten Meldungen und der Historie einer Anzeige oder ähnlicher Anzeigen günstigere CPCs hervorbringen und nicht per se günstiger sind.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Facebook Ads und unterschiedlichen CPCs gemacht, und wessen Meinung teilt ihr? Wir sind gespannt!

 

 

AdWords Anzeigen nun auch am Ende der Google Suchergebnisse

Donnerstag, 03. November 2011

Nach Monaten des Testens hat Google nun offiziell angekündigt, dass Anzeigen zukünftig auch am Ende der Suchergebnisse angezeigt werden.

Google begründet den Schritt damit, dass Anzeigen unter den Suchergebnissen besser in den Lesefluss passen und im Schnitt solche Anzeigen bei der Durchklickrate besser performt haben als diejenigen, die an der Seite angezeigt wurden. Dies bedeutet nicht, dass die Anzeigen an der Seite verschwinden. Vielmehr haben AdWords-Nutzer jetzt eine größere Chance auf Seite 1 platziert zu werden.

Diese Erweiterung wirkt sich auch auf das Reporting in AdWords aus. Bisher konnte man die Performance von Anzeigen oberhalb der Suchergebnisse mit denen an der Seite über das Top vs. Side Segment in Google AdWords vergleichen. Zukünftig werden die Anzeigen an der Seite und unterhalb der Suchergebnisse unter den Begriff “Others” zusammengefasst.  Folglich wird Top vs. Side in Top vs. Others umbenannt. Dies ermöglich eine einfachere Vergleichbarkeit der Top Anzeigen mit dem Rest der Anzeigen.

Quelle: Searchengineland

Adwords: Pausierte Anzeigen werden geprüft / Google+ inspiriert Facebook

Freitag, 09. September 2011

Pausierte Anzeigen: Vorsicht bei Verstößen gegen Richtlinien

Wie auf dem Adwords-Blog veröffentlicht, überprüft Google seit dem 7. September auch pausierte Anzeigen. Als Grund wird die frühere Anzeigenauslieferung nach Aktivieren der Anzeige genannt – weil sie dann nicht mher überprüft werden müsse.

Dieses “Feature” könnte für Konten zum Stolperstein werden, falls sich in pausierten Anzeigen noch unentdeckte Verstöße gegen die Anzeigenrichtlinien finden. Neben den weit verbreiteten Versuchen, Markensperren durch Falschschreibweisen zu umgehen können auch unabsichtliche Verstöße zu Ablehnungen führen. Continue reading “Adwords: Pausierte Anzeigen werden geprüft / Google+ inspiriert Facebook” »

Google testet: Url in der Headline

Freitag, 13. Mai 2011

Heute morgen ist mir aufgefallen, dass Google wieder an der Optik der Anzeigen testet: Die Url der Top-Level Domain wird jetzt neben die Headline gepackt. Offensichtlich gilt das nur für die Top-Positionen.

Anzeigen buchen bei Yahoo oder Microsoft? (Deutschland, Frankreich, UK, USA)

Dienstag, 10. Mai 2011

Nachdem es zur Zeit doch sehr verwirrend ist, ob man seine Anzeigen bei Yahoo oder Microsoft schalten muss, habe ich bei unserer Yahoo-Ansprechpartnerin nachgefragt. Die Antwort: je nach Zielland. Was für Deutschland gilt, gilt nicht für Frankreich/ Großbritannien und erst rechnt nicht für die USA

Zielmarkt Werbeplattform Bewirkt Anzeigenschaltung bei
Europa ohne GB/ F Yahoo Search Marketing Yahoo & Bing
GB/ F Yahoo Search Marketing Nur Yahoo
  Microsoft adCenter Nur Bing
USA Microsoft adCenter Yahoo & Bing

 

Auf die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis die beiden Advertising Dienste komplett zusammengelegt werden, habe ich folgende Antwort bekommen:

Die Zusammenenarbeit mit Bing in Europa ist geplant und wird voraussichtlich 2012 umgesetzt werden. Einen genauen Zeitpunkt gibt es noch nicht.

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Anzeigen buchen trotz Präsenz in den organischen Ergebnissen? Eine Studie sagt ja!

Montag, 09. August 2010

Angenommen der eigene Shop ist bei den relevanten Suchbegriffen in den Ergebnisseiten präsent. Lohnt es sich dann, zusätzlich Werbeanzeigen (AdWords, etc.) bei der Suchmaschinen zu schalten? Diesen Fragen sind Sha Yan und Anindya Ghose in einer Studie nachgegangen, die im Journal Marketing Science erscheinen wird: Analyzing the Relationship Between Organic and Sponsored Search Advertising: Positive, Negative, or Zero Interdependence?

In Kooperation mit einem großen amerikanischen Einzelhändler stand eine beeindruckende Datengrundlage zur Verfügung: 5,4 Millionen Suchanfragen. 98 Tausend Klicks auf bezahlte Anzeigen, 7 Tausend auf organische kostenlose Ergebnisse. Davon haben dann 1600 Klicks konvertiert. Die dadurch erzielten Einnahmen und die Margen der Produkte waren bekannt.

Die Autoren beschreiben ein hierarchisches Bayessches Modell, welches das Klickverhalten der Surfer, deren Conversion-Wahrscheinlichkeit, und die Klick-Kosten abbildet. Als Variablen werden dabei unter anderem Keywordlänge, Brand und Anzeigenposition berücksichtigt. Das Modell wird dann über Markov-Ketten-Monte-Carlo-Verfahren an die vorhandenen Daten angepasst. Aus den sich ergebenden Parameterwerten und Abhängigkeiten können dann einige Erkenntnisse gezogen werden: Die Abhängigkeit von bezahlten und organischen Klicks ist asymetrisch, der positive Einfluss (“Utility” im Modell) von bezahlten Anzeigen ist 3,5 mal stärker als der von organischen Listings. Das heißt, die organischen Suchergebnisse haben einen viel größeren Einfluß auf die Performance der Anzeigen als umgekehrt.

Durch die aufwändige Modellierung optimaler Gebote konnte der mögliche Profit für den Einzelhändler ermittelt werden. Der Algorithmus, der für die Gebotsberechnung einen positiven Zusammenhang zwischen bezahlten und organischen Klicks annahm, konnte dabei 4.2% mehr erwarteten Gewinn erwirtschaften. Continue reading “Anzeigen buchen trotz Präsenz in den organischen Ergebnissen? Eine Studie sagt ja!” »

Bing: So zeigen wir nur relevante Anzeigen

Donnerstag, 22. Juli 2010
Suchergebnisse bei Bing.

Zumindest bei einer Testanfrage werden mehr als die angeblichen durchschnittlich 4 Anzeigen angezeigt.

Der Titel mag etwas an die Überschriften von Boulevard-Zeitungen erinnern, trifft es aber genau: Der Wissenschaftler Joaquin Quiñonero Candela von Microsoft Research in Cambridge wird auf der gerade stattfindenden Machine-Learning Konferenz ICML 2010 vorstellen, wie es Bing geschafft hat, in seiner Suchmaschine weniger Anzeigen auszuliefern, die aber genauso oft angeklickt werden wie vorher.

Wie Candela in seinem Artikel “Web-Scale Bayesian Click-Through Rate Prediction for Sponsored Search Advertising in Microsoft’s Bing Search Engine” (vorläufige Version zum Download) beschreibt, muss dazu die Click-Through Rate jeder einzelnen Anzeigen geschätzt werden, um dann bei einer Suchanfrage diejenigen Anzeigen zu schalten, die in der Vergangenheit für Surfer so interessant waren, dass sie geklickt wurden. Welche Merkmale dazu hergenommen werden ist natürlich nicht genau erläutert, nur erwähnt dass sie sich in Anzeigen-, Such-, und Kontext-Merkmale (wie Tageszeit) aufteilen.

Interessanter ist schon der zur Modellierung verwendete Algorithmus: Continue reading “Bing: So zeigen wir nur relevante Anzeigen” »

Google AdWords: 10 Tipps und Tricks

Dienstag, 15. Juni 2010

Erfolgreiche Suchwortanzeigen bei Google AdWords müssen nicht teuer sein. Jedoch kann Google AdWords bei falscher und planloser Nutzung auch schnell zum Budget-Killer werden. Es gibt einige Punkte, die gerade von Einsteigern beachtet werden sollten. Wichtig ist die gezielte Ansprache der potentiellen Käufer. Nachfolgend finden Sie 10 Tipps und Tricks für einen reibungslosen Start. Wie bei (fast) allen Tipps liegt es natürlich an der jeweiligen Situation und der individuellen Umsetzung ob ein Tipp auch zum Erfolg führt.

In diesem Sinne: Viel Erfolg und eine stets steigende Konversionsrate! :) Continue reading “Google AdWords: 10 Tipps und Tricks” »