Mit ‘facebook advertising’ getaggte Artikel

Facebook Mythos: CPM vs. CPC

Montag, 05. März 2012

Alle, die mit PPC und Facebook Advertising zu tun haben, kennen die beiden Gebots-Modelle CPC (Cost per Click) und CPM (Cost per Mille/Thousand Impressions). Noch vor zwei Jahren haben viele Facebook Werbetreibende das CPM-Modell bevorzugt, denn beide Modelle wurden von Facebook gleich behandelt. Das hieß, CPM-Anzeigen waren billiger und hatten mehr Reichweite, bekamen aber genau so viele Klicks wie CPC-basierte Anzeigen. Um die eigenen Werbeumsätze zu steigern hat Facebook dann vor zwei Jahren reagiert und das CPM-Modell und seinen Algorithmus angepasst. Fortan bekamen CPC-basierte Anzeigen eine höhere Priorität zugesprochen und CPM-basierte Anzeigen dadurch weniger Klicks. So sollte sichergestellt werden, dass mit dem jeweiligen Modell auch das entsprechende Ziel erreicht werden würde: Markenbekanntheit durch CPM-Anzeigen mit tausenden Impressionen, aber wenigen Klicks; Traffic durch CPC Anzeigen mit weniger Impressionen, aber besseren Durchklickraten.

Nach dieser Änderung spielte CPM kaum mehr eine Rolle. Ich persönlich hatte, auch aufgrund von Empfehlungen und zahlreicher Blog-Beiträge im World Wide Web, stets auf CPC gesetzt und CPM nie angetestet. Scheinbar setzen aber inzwischen wieder vermehrt Leute auf dieses Abrechnungsmodell, was man an den im vergangenen Jahr deutlich gestiegenen CPM Preisen sieht. Zusätzlich habe ich in den vergangenen Wochen immer wieder von Leuten gehört, die wieder auf CPM-Gebote umgestiegen sind und damit respektable Ergebnisse erzielt haben wollen.

Grund genug für mich einen kleinen A/B Test zu starten und zu sehen, ob die Änderung von 2010 wirklich so ausschlaggebend ist oder ob CPM-basierte Anzeigen inzwischen wieder akzeptable Klick-Ergebnisse liefern. Continue reading “Facebook Mythos: CPM vs. CPC” »

Zahlen, Daten, Fakten zu Facebook, Zalando und Google

Donnerstag, 02. Februar 2012

Der heutige Online Marketing Tag steht, wie es scheint, ganz im Zeichen von Zahlen, Daten und Fakten.

FACEBOOK hat heute sein lang erwartetes Börsenprospekt veröffentlicht. Damit ist der erste Schritt hin zu einem der größten Börsengänge der Geschichte eingeläutet. Mit Veröffentlichung des Prospekts wirbt Facebook um Investoren für seine Wertpapiere. Dabei werden überaus interessante Zahlen zur Finanzkraft Facebooks preisgegeben.

Die soziale Plattform erwirtschafftete im vergangenen Jahr 3,71 Milliarden US-Dollar Umsatz, von denen knapp 1 Milliarde als Reingewinn übrig bleibt. 2010 waren es noch 606 Millionen Dollar und 2009 229 Millionen Dollar Gewinn. Den größten Anteil am Umsatz trägt die Werbeplattform bei. Von den 3,71 MIlliarden US-Dollar Umsatz machen die Facebook Ads 3,154 Milliarden aus, was einen Anstieg um 69% zum Vorjahr bedeutet. Die restlichen 557 Millionen gehen auf Facebook Credits Einnahmen zurück.

Weitere Zahlen und Fakten aus dem Papier (Quelle: allfacebook.de)

  • 845 Millionen Nutzer besuchen Facebook mindestens einmal im Monat
  • 483 Millionen haben die Seite im Dezember täglich besucht
  • 80% sind von außerhalb der USA und Canada
  • 425 Millionen Nutzer haben Facebook im Dezember von einem mobilen Endgerät genutzt
  • Facebook beschäftigt inzwischen über 3000 Mitarbeiter

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Rocket Internet, einer der größten deutschen Investoren, hat erstmals Umsatzzahlen vom Online-Schuhhändler ZALANDO veröffentlicht. Glaubt man einer Stellenausschreibung verkauft Zalando in Europa am Tag mehr als 30.000 Paar Schuhe und nimmt dabei im Monat 100 Millionen Euro ein.

Die Stellenausschreibung gibt auch weitere Informationen preis: So soll in Zukunft der südostasiatische Markt erobert werden. Bisher wurde das Modell Zalando außerhalb Europas in Russland, Japan, Brasilien und Australien eingeführt.

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GOOGLE muss eine Strafe von $680.000 fürchten: Der französische Kartendienst Bottin Cartographes hat Google Maps Frankreich und der Google Inc. unfairen Wettbewerb vorgeworfen. Dadurch, dass Google Unternehmen den Service Google Maps kostenlos anbietet, würden andere, kostenpflichtige Services, wie Bottin Cartographes nicht wettbewerbsfähig sein können. In Frankreich hat Google schon lange einen schweren Stand.

Klage gegen Facebook-Werbung zugelassen

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wie heise online vermeldet, hat ein US-Gericht im kalifornischen San Jose eine Klage gegen Facebook wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechte zugelassen. Einige Facebook-Nutzer hatten gegen das Sociale Netzwerk geklagt, da die sogenannten “Gesponserten Meldungen” aus ihrer Sicht gegen diese Rechte verstoßen.

Anders als bei normalen Facebook Anzeigen, die aus Bild, Titel und Bild bestehen, handelt es sich bei Gesponserten Meldungen um Werbeanzeigen, die auf soziale Interaktionen von Nutzern zurückgreifen und diese in der Anzeige darstellen.

Klickt ein Facebook-Nutzer z.B. auf einer Fanpage “Gefällt mir”, kann eine Anzeige erstellt werden, in der mit Bild und Namen des “Fans” auf dessen Zugehörigkeit zur Fanpage geworben wird. Die Klickbereitschaft bei Nutzern ist oftmals deutlich höher, wenn diese sehen, dass Freunde bereits mit der Fanpage verbunden sind.

 

Copyright heise online

 

Aus Sicht einiger Nutzer hätte Facebook hierfür eine Genehmigung einholen müssen. Auch wird der Nutzer vor oder während eines Klicks auf “Gefällt mir” nicht über die Berechtigung zur Weiterverwendung persönlicher Daten informiert.

Erst vor kurzem wurde Elliot Schrage, VP Public Policy bei Facebook, in einer BBC Dokumentation auf die Datenschutzproblematik bei Gesponserten Meldungen angesprochen und konnte keine stichhaltigen Argumente dagegen vorbringen.

Für werbetreibende Unternehmen auf Facebook wie auch Facebook selbst könnte diese Klage weitreichende Auswirkungen haben. Die Gesponserten Meldungen sind für Unternehmen ein überaus wichtiges Instrument zur Erhöhung der Markenbekanntheit, Fan-Gewinnung und für virale Effekte, während Facebook über das Anzeigengeschäft den größten Teil seines Umsatzes macht.