Alle, die mit PPC und Facebook Advertising zu tun haben, kennen die beiden Gebots-Modelle CPC (Cost per Click) und CPM (Cost per Mille/Thousand Impressions). Noch vor zwei Jahren haben viele Facebook Werbetreibende das CPM-Modell bevorzugt, denn beide Modelle wurden von Facebook gleich behandelt. Das hieß, CPM-Anzeigen waren billiger und hatten mehr Reichweite, bekamen aber genau so viele Klicks wie CPC-basierte Anzeigen. Um die eigenen Werbeumsätze zu steigern hat Facebook dann vor zwei Jahren reagiert und das CPM-Modell und seinen Algorithmus angepasst. Fortan bekamen CPC-basierte Anzeigen eine höhere Priorität zugesprochen und CPM-basierte Anzeigen dadurch weniger Klicks. So sollte sichergestellt werden, dass mit dem jeweiligen Modell auch das entsprechende Ziel erreicht werden würde: Markenbekanntheit durch CPM-Anzeigen mit tausenden Impressionen, aber wenigen Klicks; Traffic durch CPC Anzeigen mit weniger Impressionen, aber besseren Durchklickraten.
Nach dieser Änderung spielte CPM kaum mehr eine Rolle. Ich persönlich hatte, auch aufgrund von Empfehlungen und zahlreicher Blog-Beiträge im World Wide Web, stets auf CPC gesetzt und CPM nie angetestet. Scheinbar setzen aber inzwischen wieder vermehrt Leute auf dieses Abrechnungsmodell, was man an den im vergangenen Jahr deutlich gestiegenen CPM Preisen sieht. Zusätzlich habe ich in den vergangenen Wochen immer wieder von Leuten gehört, die wieder auf CPM-Gebote umgestiegen sind und damit respektable Ergebnisse erzielt haben wollen.
Grund genug für mich einen kleinen A/B Test zu starten und zu sehen, ob die Änderung von 2010 wirklich so ausschlaggebend ist oder ob CPM-basierte Anzeigen inzwischen wieder akzeptable Klick-Ergebnisse liefern. Continue reading “Facebook Mythos: CPM vs. CPC” »

