Mit ‘Facebook’ getaggte Artikel

Zahlen, Daten, Fakten zu Facebook, Zalando und Google

Donnerstag, 02. Februar 2012

Der heutige Online Marketing Tag steht, wie es scheint, ganz im Zeichen von Zahlen, Daten und Fakten.

FACEBOOK hat heute sein lang erwartetes Börsenprospekt veröffentlicht. Damit ist der erste Schritt hin zu einem der größten Börsengänge der Geschichte eingeläutet. Mit Veröffentlichung des Prospekts wirbt Facebook um Investoren für seine Wertpapiere. Dabei werden überaus interessante Zahlen zur Finanzkraft Facebooks preisgegeben.

Die soziale Plattform erwirtschafftete im vergangenen Jahr 3,71 Milliarden US-Dollar Umsatz, von denen knapp 1 Milliarde als Reingewinn übrig bleibt. 2010 waren es noch 606 Millionen Dollar und 2009 229 Millionen Dollar Gewinn. Den größten Anteil am Umsatz trägt die Werbeplattform bei. Von den 3,71 MIlliarden US-Dollar Umsatz machen die Facebook Ads 3,154 Milliarden aus, was einen Anstieg um 69% zum Vorjahr bedeutet. Die restlichen 557 Millionen gehen auf Facebook Credits Einnahmen zurück.

Weitere Zahlen und Fakten aus dem Papier (Quelle: allfacebook.de)

  • 845 Millionen Nutzer besuchen Facebook mindestens einmal im Monat
  • 483 Millionen haben die Seite im Dezember täglich besucht
  • 80% sind von außerhalb der USA und Canada
  • 425 Millionen Nutzer haben Facebook im Dezember von einem mobilen Endgerät genutzt
  • Facebook beschäftigt inzwischen über 3000 Mitarbeiter

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Rocket Internet, einer der größten deutschen Investoren, hat erstmals Umsatzzahlen vom Online-Schuhhändler ZALANDO veröffentlicht. Glaubt man einer Stellenausschreibung verkauft Zalando in Europa am Tag mehr als 30.000 Paar Schuhe und nimmt dabei im Monat 100 Millionen Euro ein.

Die Stellenausschreibung gibt auch weitere Informationen preis: So soll in Zukunft der südostasiatische Markt erobert werden. Bisher wurde das Modell Zalando außerhalb Europas in Russland, Japan, Brasilien und Australien eingeführt.

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GOOGLE muss eine Strafe von $680.000 fürchten: Der französische Kartendienst Bottin Cartographes hat Google Maps Frankreich und der Google Inc. unfairen Wettbewerb vorgeworfen. Dadurch, dass Google Unternehmen den Service Google Maps kostenlos anbietet, würden andere, kostenpflichtige Services, wie Bottin Cartographes nicht wettbewerbsfähig sein können. In Frankreich hat Google schon lange einen schweren Stand.

Facebook Mythos geprüft: Günstigere Klickpreise für plattforminterne Facebook Anzeigen?

Mittwoch, 01. Februar 2012

Schon lange gibt es den Mythos, Facebook würde Werbeanzeigen, die auf Inhalte innerhalb der Plattform führen, mit günstigeren Klickpreisen subventionieren. Im Juli 2011 hatte allfacebook.de berichtet, dass laut einer TBG Digital Studie der durchschnittliche CPC für Fanpage-Anzeigen 29% günstiger ist als der Klickpreis für Anzeigen mit einer externen Landingpage.

Damals hieß es von Seiten Facebooks dazu:

We don’t discount the price of advertising if the landing page directs to something on Facebook, but we do take various signals into account that help us determine the quality and pricing of ads.

Vor knapp zwei Wochen veröffentlichte die Agentur TBG digital ihren aktuellen Q4/2011 Bericht zu Facebook Advertising und bekräftigt darin ihre Aussage, Facebook würde interne Anzeigen mit günstigeren Preisen unterstützen. Laut der Agentur stieg das Preisgefälle zwischen den beiden Anzeigenarten in Q4 auf 45%.

Auf eigenes Nachfragen bei Facebook bekam ich zu dem Thema folgende Antwort:

The bid auction takes past/similar ad performance into account, and since ads with social context tend to perform better than ads driving offsite, this may contribute to different auction results for the two ad varieties.

Laut Facebook werden hier also keine Anreize geschaffen, sondern lediglich die Performance mit einbezogen, welche bei Anzeigen für Fanpages oder Gesponserten Meldungen besser sein soll.

Ich wollte das an einem eigenen Projekt einmal nachvollziehen und sehen, welche Seite am Ende Recht behält. Als Grundlage dient ein Projekt, in dem seit September 2011 Anzeigen für eine Fanpage sowie Gesponserte Meldungen laufen. Zudem liefen im September, Oktober, Dezember 2011 und Januar 2012 Kampagnen für externe Landingpages des gleichen Kunden. Alle Anzeigen zielen auf eine auf demographische Faktoren und Interessen optimierte Zielgruppe ab.

Über den gesamten Zeitraum von vier Monaten ergaben sich folgende Zahlen:

 

Imp Klicks CTR CPC
Internal 36.152.509 32.119 0,089% 0,25
External 61.111.893 56.030 0,092% 0,27

Tabelle 1

Auf den ersten Blick scheint sich die Aussage von TBG digital zu bewahrheiten: Obwohl die internen Anzeigen eine um 0,003% schlechtere Durchklickrate aufweisen, ist der CPC zwei Cent (7%) günstiger.

Unterteilt man die internen Anzeigen in Page Ads und Sponsored Ads, sehen die Zahlen etwas anders aus:

 

 Tab 2 Imp Klicks CTR CPC
Sponsored 6.007.767 7.750 0,129% 0,20
Page 30.144.742 24.369 0,081% 0,28
External 61.111.893 56.030 0,092% 0,27

Tabelle 2

Alleinstehend weisen die Page Ads sogar einen höheren CPC auf. Jedoch unterscheidet sich dieser nur um 1 Cent, während die CTR um 0,011% schlechter ist. Man kann vermuten, dass eine externe Anzeige mit einer Durchklickrate von 0,081% einen CPC um die 0,30€ hätte, und somit wieder teurer wäre als das interne Pendant. Dennoch lassen die guten Klickraten – und dadurch niedrigen CPCs – der gesponserten Meldungen die kumulierten Zahlen für interne Anzeigen etwas besser aussehen, als sie eigentlich wären.

Die Zahlen aus Tabelle 1  und 2 zeigen, dass interne Anzeigen durchaus günstigere CPCs haben können. Bricht man die Zahlen jedoch auf Monats, Tages oder gar Anzeigenebene runter, gibt es genug Beispiele, in denen externe Anzeigen bei gleicher Klickrate günstigere oder zumindest gleiche CPCs aufweisen, z.B.:

 

 Tab 3 Month Imp Klicks CTR CPC
External Okt 3.896.559 4.641 0,119% 0,18
Sponsored Okt 1.782.249 2.158 0,121% 0,18
Page Okt 6.637.123 5.625 0,085% 0,29

Tabelle 3

Man kann jetzt behaupten, dass Ausnahmen die Regel bestätigen, ich bisher einfach noch nicht das Glück hatte, einen solch großen Unterschied zu bemerken oder vergleichsweise (TBG digital hat 74,5 Milliarden Ad Impressions ausgewertet) zu wenige Daten zugrunde liegen; allerdings kann ich persönlich nicht nachweisen und auch nicht ganz glauben, dass sich der CPC von internen und externen Anzeigen bei gleicher Durchklickrate wirklich um bis zu 45% unterscheiden kann.

Sicherlich ist es im Sinne Facebooks die User möglichst lange auf der Plattform zu halten, um noch mehr Anzeigen ausspielen zu können. Es gibt jedoch genug Firmen, die keine eigene Fanpage oder Applikation haben oder mehr Wert darauf legen, einen externen Inhalt zu bewerben. Diese Marketer würde Facebook auf lange Sicht hin verlieren, da höhere Klickpreise keinen Anreiz schaffen, Geld in externe Anzeigen zu investieren.

Trotz der Ergebnisse aus Tabelle 1 und 2 tendiere ich daher dazu, dass interne Anzeigen aufgrund der Gesponserten Meldungen und der Historie einer Anzeige oder ähnlicher Anzeigen günstigere CPCs hervorbringen und nicht per se günstiger sind.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Facebook Ads und unterschiedlichen CPCs gemacht, und wessen Meinung teilt ihr? Wir sind gespannt!

 

 

2011: Google Top Searches und Facebook Nutzerzahlen

Montag, 02. Januar 2012

Die Netzwelt scheint noch immer den Silvester-Rausch auszuschlafen, weshalb wir an dieser Stelle kurz ein paar Zahlen und Fakten zu Google Search und Facebook im deutschen Markt vorstellen möchten.

Google Suche:

Bei den Top 10 Suchbegriffen 2011 in Deutschland hat sich Minecraft (ein Open World Online Spiel) an die Spitze geschoben, vor EHEC (2.) oder dem iPhone 5 (3.). Unter den Top 10 befinden sich zudem Fukushima (6.), das iPad 2 (9.) und DSDS-Kandidatin Sarah Engels (10.).

Bei den News gibt es weniger Überraschungen. Japan belegt den 1. Platz, gefolgt von Apple (2.), EHEC (3.) und DSDS (4.). Facebook belegt den 6. Platz, dahinter folgen z.B. Gaddafi (7.) oder Strauss-Kahn (10.).

Weitere wirkliche interessante Top 10 Listen zu Stars, Promis, Bildern, etc. aus Deutschland gibt es hier. Dort kann man sich auch noch das Suchverhalten global oder in anderen Ländern anschauen.

Google hat das Jahr 2011 auch in einem wirklich gelungenen Video zusammengefasst. Absolut sehenswert!

 

Facebook:

Das soziale Netzwerk hat seine Nutzerzahlen 2011 in Deutschland um 50% steigern können, von 13,9 auf 22,1 Millionen aktive User. Auffällig ist vor allem der verhältnismäßig starke Anstieg bei “älteren” Menschen (45+). Facebook kommt also auch in dieser Altersschicht immer besser an. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Deutschland in Europa noch mit das größte Potenzial für künftiges Wachstum.

Weltweit hat sich Deutschland damit an Position 10 geschoben. Spitzenreiter ist die U.S.A. mit 157,4 Millionen Nutzern, gefolgt von Ländern wie Indonesien (41,7 Mio.), Indien (41,4 Mio.) oder Brasilien (35,1 Mio.). Als erstes europäische Land taucht auf Platz 7 das Vereinigte Königreich mit knapp 30,4 Millionen aktiven Usern auf.

Regional sind Berlin (1,32 Mio.), München (0,85 Mio.) und Hamburg (0,72 Mio.) die Städte mit den meisten Facebook-Nutzern.

Copyright allfacebook.de

Lustiges Bilderraten bei Google, Google weiterhin Standardsuche bei Firefox, Facebook dominiert wieder mal die US Top 10 Suchbegriffe

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Search Captions

Eine witzige Idee von Google: Suchanfragen mit Cartoons verbinden!
User laden Cartoons hoch, und andere User erraten dann die Suchanfrage. :-)

Laut einem Eintrag auf dem Mozzila Blog bleibt Google weiterhin die Standard-Suchmaschine bei Firefox.

We’re pleased to announce that we have negotiated a significant and mutually beneficial revenue agreement with Google. This new agreement extends our long term search relationship with Google for at least three additional years.

Suchanfragen zu Facebook belegen in den USA 4 der Top 10 Suchbegriffe, wie eine Statistik von Hitwise zeigt. Zugleich ist Facebook damit zum 3. Jahr in Folge auf Platz 1.

Klage gegen Facebook-Werbung zugelassen

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wie heise online vermeldet, hat ein US-Gericht im kalifornischen San Jose eine Klage gegen Facebook wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechte zugelassen. Einige Facebook-Nutzer hatten gegen das Sociale Netzwerk geklagt, da die sogenannten “Gesponserten Meldungen” aus ihrer Sicht gegen diese Rechte verstoßen.

Anders als bei normalen Facebook Anzeigen, die aus Bild, Titel und Bild bestehen, handelt es sich bei Gesponserten Meldungen um Werbeanzeigen, die auf soziale Interaktionen von Nutzern zurückgreifen und diese in der Anzeige darstellen.

Klickt ein Facebook-Nutzer z.B. auf einer Fanpage “Gefällt mir”, kann eine Anzeige erstellt werden, in der mit Bild und Namen des “Fans” auf dessen Zugehörigkeit zur Fanpage geworben wird. Die Klickbereitschaft bei Nutzern ist oftmals deutlich höher, wenn diese sehen, dass Freunde bereits mit der Fanpage verbunden sind.

 

Copyright heise online

 

Aus Sicht einiger Nutzer hätte Facebook hierfür eine Genehmigung einholen müssen. Auch wird der Nutzer vor oder während eines Klicks auf “Gefällt mir” nicht über die Berechtigung zur Weiterverwendung persönlicher Daten informiert.

Erst vor kurzem wurde Elliot Schrage, VP Public Policy bei Facebook, in einer BBC Dokumentation auf die Datenschutzproblematik bei Gesponserten Meldungen angesprochen und konnte keine stichhaltigen Argumente dagegen vorbringen.

Für werbetreibende Unternehmen auf Facebook wie auch Facebook selbst könnte diese Klage weitreichende Auswirkungen haben. Die Gesponserten Meldungen sind für Unternehmen ein überaus wichtiges Instrument zur Erhöhung der Markenbekanntheit, Fan-Gewinnung und für virale Effekte, während Facebook über das Anzeigengeschäft den größten Teil seines Umsatzes macht.

 

 

Social Commerce – Die Zukunft des eCommerce?!

Mittwoch, 30. November 2011

Vergangene Woche fanden in München die Social Media Economy Days statt. Zwei Tage lang standen alle möglichen wirtschaftlichen Facetten von Social Media im Vordergrund und nahmhafte Unternehmen, Berater und sonstige VIPs aus dem Bereich der sozialen Medien gaben sich die Klinke in die Hand. Doch abseits von Social Media Monitoring, Enterprise 2.0 und der richtigen Gestaltung von Facebook Fanpages, war die wichtigste und spannendste Frage, welchen Einfluss Social Media zukünftig auf den eCommerce haben wird.

Dieser Tage wird viel vom sogenannten fCommerce gesprochen, also dem Handel in Facebook. Beinahe täglich spriesen neue Shop-Anbieter aus dem Boden und preisen die aus ihrer Sicht beste Shoplösung für Facebook an – und zahlreiche Unternehmen machen mit. Jedoch sind die Studien zu fCommerce (noch) eindeutig: Bisher lässt sich durch den Verkauf von Produkten in einem in Facebook integrierten Shop wenig Umsatz erzielen. Zum einen, weil die Akzeptanz dafür bei den Facebook-Nutzern noch sehr gering ist, zum anderen, weil viele Shops nicht adequat umgesetzt werden (können).

Daher waren sich fast alle Referenten bei den Social Media Economy Days einig: die nahe Zukunft liegt eher im Social Commerce, also dem Handel über bzw. mithilfe von Facebook und Konsorten. Wir alle kennen dieses Prinzip von Amazon: Leute geben Empfehlungen und Rezensionen ab, um einem selbst die Zweifel zu nehmen (oder zu bestätigen) und das Einkaufen dadurch zu erleichtern.

Der Social Commerce der Zukunft geht einen Schritt weiter und nutzt die z.B. in Facebooks Open Graph vorhandenen Daten, um das Einkaufen noch sozialer zu gestalten. Schon heute kann man sich bei einigen Shops mit den Login-Daten von Facebook im Online Shop einloggen und erhält – ähnlich wie bei Amazon – eine individualisierte Landing Page mit Produkten, die das System auf Basis der eigenen Likes und demogrpahischen Daten erstellt hat.

Vom Grundprinzip also kaum Unterschiede zu Amazons “Das könnte Ihnen gefallen”. Jedoch basieren die Empfehlungen nach Facebook Connect nicht nur auf ehemaligen Käufen und Interessen, sondern ebenso auf Alter, Geschlecht und ähnlichem. ´Zudem kann man mithilfe der sozialen Daten noch einen Schritt weiter gehen, denn auch auf die Informationen der Freunde kann zugegriffen werden. Neben Geburtstagen kann man sehen, was den Freunden gefällt, welches Produkt sie empfohlen, und welche Produkte sie gekauft haben. Zukünftig wird man also nicht nur anonyme Rezensionen vorfinden, sondern die Meinungen und Vorlieben der eigenen Freunde. Ein Faktor, der große Auswirkungen haben kann. Denn wem glaubt man, wenn nicht den eigenen Freunden?

Jedoch gibt es einige Dinge zu beachten, z.B.:

1. Der Zugriff auf Daten von Freunden ohne deren Zustimmung ist für Datenschützer gefundenes Fressen (Facebook erlaubt lediglich den Zugriff auf die Daten, nicht jedoch das Speichern dieser bei Dritten)

2. Möchte ich als Nutzer, dass meine Freunde (oder Vorgesetzte) sehen, was ich kaufe?

3. Wieviele meiner Facebook “Freunde” sind überhaupt wirkliche Freunde?

Trotzdem steckt in diesem Modell, sollte es datenschutzrechtlich irgendwann mit unserem Rechtssystem vereinbar sein, ein ungemeines Potenzial für Online Shops wie für Kunden, vorausgesetzt man ist bereit, seine Daten preiszugeben.

An diesem Punkt schließt sich der Bogen zum zuvor getadelten fCommerce: Shopcade z.B. bietet einen Fanshop auf Facebook an, bei dem man als Kunde Produkte in seine Lieblingsliste hinzufügen kann. Kaufen Freunde des Kunden einen der Artikel wird dieser mit einer Art Gutschrift belohnt. Hier macht das virale Empfehlen und das Zusammenspiel zwischen Lieblingsprodukten und Freunden einen normalen Facebook Shop zu einem sozialen Erlebnis.

In den nächsten zwei bis drei Jahre wird sich sowohl Social Commerce als auch fCommerce enorm weiterentwickeln und zu einem wichtigen Bestandteil der Online Marketing Strategie und der Ausrichtung der Vertreibskanäle werden. Aktuell hat Social Commerce die Nase vorne, doch wie so oft im Online Business weiß keiner 100%ig wo die Reise hingehen wird.

 

Facebook: Studien bestätigen Potenzial von SMM

Montag, 17. Oktober 2011

Facebook hat erst kürzlich die 800-Millionen-Marke bei den aktiven Nutzern, also denen, die sich mindestens ein Mal pro Monat auf Facebook einloggen, geknackt. Somit nutzt fast jeder 9. Mensch auf diesem Planeten die Plattform aus Palo Alto. Bei dieser Nutzerzahl und der dahinter steckenden Menge an Daten und Informationen, verwundert es nicht, dass inzwischen immer mehr Unternehmen Zeit und Geld in die sozialen Medien, und allen voran Facebook, investieren. Gefühlt jede Woche gibt es neue Studien und Auswertungen zum Thema f-Commerce. In den letzten Tagen wurden nun zwei neue Studien vorgestellt, auf die ich an dieser Stelle etwas eingehen möchte.

IBM Global CMO Study

IBM hat eine globale Studie vorgelegt, in der 1700 Marketingleiter befragt wurden, welche großen Herausforderungen in der Zukunft zu bewältigen sind und wie sie darauf reagieren werden bzw. sollen. Thomas Hutter hat sich in seinem Blog der Studie angenommen und diese ausführlich vorgestellt. Eine der größten Herausforderungen stellt dabei Social Media dar. Mehr als 50% der Befragten geben an, dass die sozialen Medien das Marketing zukünftig stark beeinflussen werden, aber nur knapp 35% geben an, ausreichend darauf vorbereitet zu sein. Dies zeigt deutlich, welches Potenzial auf beiden Seiten – der der Plattform und der des Unternehmens – noch vorhanden ist und in welchen Bereichen Nachholbedarf besteht.

 

Die vier größten Herausforderungen

via Thomas Hutter

 

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EU sagt “Ja” zur Übernahme von Skype durch Microsoft

Freitag, 07. Oktober 2011

Microsoft auf Shopping-Tour: Skype? Yahoo?

Nachdem die Wettbewerbsbehörden der EU einer Übernahme von Skype durch Microsoft nicht entgegenstehen, könnte diese nun schnell über die Bühne gehen. Bereits im Mai einigten sich die Unternehmen auf einen Preis von 8,5 Mrd. US-$, die teurste Akquisition, die Microsoft je getätigt hat.

Daneben gibt es Gerüchte, dass Microsoft und Yahoo nach einer gescheiterten Übernahme vor 3 Jahren nun wieder ins Gespräch gekommen sind.

Siehe auch:

Übersetzen auf Facebook – dank Bing

Neuerdings kann man sich fremdsprachige Kommentare bei Facebook per Klick automatisch übersetzen lassen. Bing stellt dazu sein Übersetzungs-Tool bereit.

Nachdem die Google Übersetzer-API spätestens ab 1.12.2011 nur noch als kostenpflichtiger Service zur Verfügung steht, hoffen nun viele auf Bing.

Siehe auch:

Adwords: Pausierte Anzeigen werden geprüft / Google+ inspiriert Facebook

Freitag, 09. September 2011

Pausierte Anzeigen: Vorsicht bei Verstößen gegen Richtlinien

Wie auf dem Adwords-Blog veröffentlicht, überprüft Google seit dem 7. September auch pausierte Anzeigen. Als Grund wird die frühere Anzeigenauslieferung nach Aktivieren der Anzeige genannt – weil sie dann nicht mher überprüft werden müsse.

Dieses “Feature” könnte für Konten zum Stolperstein werden, falls sich in pausierten Anzeigen noch unentdeckte Verstöße gegen die Anzeigenrichtlinien finden. Neben den weit verbreiteten Versuchen, Markensperren durch Falschschreibweisen zu umgehen können auch unabsichtliche Verstöße zu Ablehnungen führen. Continue reading “Adwords: Pausierte Anzeigen werden geprüft / Google+ inspiriert Facebook” »

Neues zu Google AdWords, Google Global und Google+

Mittwoch, 10. August 2011

Wir wurden für diesen Blogbeitrag nicht von Google bezahlt, aber es passiert gerade einiges in der Welt des Internet-Riesen.

Neue Kennzahlen in AdWords: Es gibt seit kurzem zwei neue Impressionen-Kennzahlen im Google AdWords-Interface. Neben dem schon bekannten “Anteil an möglichen Impressionen (genau passend)” gibt es jetzt den “Anteil entgangener Impressionen (Rang)” sowie “Anteil entgangener Impressionen (Budget)”. Erstere gibt den Prozentsatz der Impressionen an, die die Anzeige aufgrund eines niedrigen Anzeigenranges nicht erhalten hat. Letztere gibt den Prozentsatz der Impressionen an, die die Anzeige aufgrund eines unzureichenden Budgets nicht erhalten hat. Die Features sind überaus nützlich, um detaillierte Informationen zur Performance einer Kampagne zu erhalten.

Neues Add-On Google Global: Für Firefox und Google Chrome ist jetzt das Add-On Google Global erschienen. Damit lässt sich sehen, wie ein Suchergebnis bei Google in anderen Ländern, Städten oder Postleitzahlen aussieht. Im Grunde ist es so, als ob man selbst dort wäre. Dieses Add-On eignet sich u.a. hervorragend für PPC-Manager, die sehen wollen, wie ihre Werbung in anderen Ländern aussieht, oder für SEO-Manager.

Wieso Google+ Unternehmensseiten besser sein werden als Facebook-Seiten: Mashable stellt 4 Gründe vor, wieso Unternehmensseiten auf Google+ zukünftig besser sein werden als ihr Vorbild von Facebook. Zunächst wird Google bessere Suchoptionen für Google+ Seiten bieten als sie es aktuell für Facebook tun. Zweitens werden Google+-Seiten mehr Anpassungsmöglichkeiten bieten. Links und rechts auf jeder Seite wird es genug Platz für Skins, Werbung oder Banner geben, ähnlich zu dem, was Youtube schon anbietet. Drittens bietet Google mit Google Analytics bessere Möglichkeiten, Interaktionen von Personen mit (Google+-) Seiten zu messen und zu verwerten. Last but not least hat Google als Folger den Vorteil von den Fehlern von Facebook zu lernen und diese besser zu machen.