Mit ‘online marketing’ getaggte Artikel

Social Commerce – Die Zukunft des eCommerce?!

Mittwoch, 30. November 2011

Vergangene Woche fanden in München die Social Media Economy Days statt. Zwei Tage lang standen alle möglichen wirtschaftlichen Facetten von Social Media im Vordergrund und nahmhafte Unternehmen, Berater und sonstige VIPs aus dem Bereich der sozialen Medien gaben sich die Klinke in die Hand. Doch abseits von Social Media Monitoring, Enterprise 2.0 und der richtigen Gestaltung von Facebook Fanpages, war die wichtigste und spannendste Frage, welchen Einfluss Social Media zukünftig auf den eCommerce haben wird.

Dieser Tage wird viel vom sogenannten fCommerce gesprochen, also dem Handel in Facebook. Beinahe täglich spriesen neue Shop-Anbieter aus dem Boden und preisen die aus ihrer Sicht beste Shoplösung für Facebook an – und zahlreiche Unternehmen machen mit. Jedoch sind die Studien zu fCommerce (noch) eindeutig: Bisher lässt sich durch den Verkauf von Produkten in einem in Facebook integrierten Shop wenig Umsatz erzielen. Zum einen, weil die Akzeptanz dafür bei den Facebook-Nutzern noch sehr gering ist, zum anderen, weil viele Shops nicht adequat umgesetzt werden (können).

Daher waren sich fast alle Referenten bei den Social Media Economy Days einig: die nahe Zukunft liegt eher im Social Commerce, also dem Handel über bzw. mithilfe von Facebook und Konsorten. Wir alle kennen dieses Prinzip von Amazon: Leute geben Empfehlungen und Rezensionen ab, um einem selbst die Zweifel zu nehmen (oder zu bestätigen) und das Einkaufen dadurch zu erleichtern.

Der Social Commerce der Zukunft geht einen Schritt weiter und nutzt die z.B. in Facebooks Open Graph vorhandenen Daten, um das Einkaufen noch sozialer zu gestalten. Schon heute kann man sich bei einigen Shops mit den Login-Daten von Facebook im Online Shop einloggen und erhält – ähnlich wie bei Amazon – eine individualisierte Landing Page mit Produkten, die das System auf Basis der eigenen Likes und demogrpahischen Daten erstellt hat.

Vom Grundprinzip also kaum Unterschiede zu Amazons “Das könnte Ihnen gefallen”. Jedoch basieren die Empfehlungen nach Facebook Connect nicht nur auf ehemaligen Käufen und Interessen, sondern ebenso auf Alter, Geschlecht und ähnlichem. ´Zudem kann man mithilfe der sozialen Daten noch einen Schritt weiter gehen, denn auch auf die Informationen der Freunde kann zugegriffen werden. Neben Geburtstagen kann man sehen, was den Freunden gefällt, welches Produkt sie empfohlen, und welche Produkte sie gekauft haben. Zukünftig wird man also nicht nur anonyme Rezensionen vorfinden, sondern die Meinungen und Vorlieben der eigenen Freunde. Ein Faktor, der große Auswirkungen haben kann. Denn wem glaubt man, wenn nicht den eigenen Freunden?

Jedoch gibt es einige Dinge zu beachten, z.B.:

1. Der Zugriff auf Daten von Freunden ohne deren Zustimmung ist für Datenschützer gefundenes Fressen (Facebook erlaubt lediglich den Zugriff auf die Daten, nicht jedoch das Speichern dieser bei Dritten)

2. Möchte ich als Nutzer, dass meine Freunde (oder Vorgesetzte) sehen, was ich kaufe?

3. Wieviele meiner Facebook “Freunde” sind überhaupt wirkliche Freunde?

Trotzdem steckt in diesem Modell, sollte es datenschutzrechtlich irgendwann mit unserem Rechtssystem vereinbar sein, ein ungemeines Potenzial für Online Shops wie für Kunden, vorausgesetzt man ist bereit, seine Daten preiszugeben.

An diesem Punkt schließt sich der Bogen zum zuvor getadelten fCommerce: Shopcade z.B. bietet einen Fanshop auf Facebook an, bei dem man als Kunde Produkte in seine Lieblingsliste hinzufügen kann. Kaufen Freunde des Kunden einen der Artikel wird dieser mit einer Art Gutschrift belohnt. Hier macht das virale Empfehlen und das Zusammenspiel zwischen Lieblingsprodukten und Freunden einen normalen Facebook Shop zu einem sozialen Erlebnis.

In den nächsten zwei bis drei Jahre wird sich sowohl Social Commerce als auch fCommerce enorm weiterentwickeln und zu einem wichtigen Bestandteil der Online Marketing Strategie und der Ausrichtung der Vertreibskanäle werden. Aktuell hat Social Commerce die Nase vorne, doch wie so oft im Online Business weiß keiner 100%ig wo die Reise hingehen wird.

 

AdWords Anzeigen nun auch am Ende der Google Suchergebnisse

Donnerstag, 03. November 2011

Nach Monaten des Testens hat Google nun offiziell angekündigt, dass Anzeigen zukünftig auch am Ende der Suchergebnisse angezeigt werden.

Google begründet den Schritt damit, dass Anzeigen unter den Suchergebnissen besser in den Lesefluss passen und im Schnitt solche Anzeigen bei der Durchklickrate besser performt haben als diejenigen, die an der Seite angezeigt wurden. Dies bedeutet nicht, dass die Anzeigen an der Seite verschwinden. Vielmehr haben AdWords-Nutzer jetzt eine größere Chance auf Seite 1 platziert zu werden.

Diese Erweiterung wirkt sich auch auf das Reporting in AdWords aus. Bisher konnte man die Performance von Anzeigen oberhalb der Suchergebnisse mit denen an der Seite über das Top vs. Side Segment in Google AdWords vergleichen. Zukünftig werden die Anzeigen an der Seite und unterhalb der Suchergebnisse unter den Begriff “Others” zusammengefasst.  Folglich wird Top vs. Side in Top vs. Others umbenannt. Dies ermöglich eine einfachere Vergleichbarkeit der Top Anzeigen mit dem Rest der Anzeigen.

Quelle: Searchengineland

Facebook: Studien bestätigen Potenzial von SMM

Montag, 17. Oktober 2011

Facebook hat erst kürzlich die 800-Millionen-Marke bei den aktiven Nutzern, also denen, die sich mindestens ein Mal pro Monat auf Facebook einloggen, geknackt. Somit nutzt fast jeder 9. Mensch auf diesem Planeten die Plattform aus Palo Alto. Bei dieser Nutzerzahl und der dahinter steckenden Menge an Daten und Informationen, verwundert es nicht, dass inzwischen immer mehr Unternehmen Zeit und Geld in die sozialen Medien, und allen voran Facebook, investieren. Gefühlt jede Woche gibt es neue Studien und Auswertungen zum Thema f-Commerce. In den letzten Tagen wurden nun zwei neue Studien vorgestellt, auf die ich an dieser Stelle etwas eingehen möchte.

IBM Global CMO Study

IBM hat eine globale Studie vorgelegt, in der 1700 Marketingleiter befragt wurden, welche großen Herausforderungen in der Zukunft zu bewältigen sind und wie sie darauf reagieren werden bzw. sollen. Thomas Hutter hat sich in seinem Blog der Studie angenommen und diese ausführlich vorgestellt. Eine der größten Herausforderungen stellt dabei Social Media dar. Mehr als 50% der Befragten geben an, dass die sozialen Medien das Marketing zukünftig stark beeinflussen werden, aber nur knapp 35% geben an, ausreichend darauf vorbereitet zu sein. Dies zeigt deutlich, welches Potenzial auf beiden Seiten – der der Plattform und der des Unternehmens – noch vorhanden ist und in welchen Bereichen Nachholbedarf besteht.

 

Die vier größten Herausforderungen

via Thomas Hutter

 

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Bing erobert China, Zalando überrollt Frankreich & Facebook implementiert kontroversen Erwartet:Kind-Status

Donnerstag, 04. August 2011

Bing schafft Markteintritt in China: Google’s großer Konkurrent Microsoft hat mit seiner Suchmaschine Bing einen Kooperationsvertrag mit der chinesischen Suchmaschine Biadu abgeschlossen, wie searchenginewatch.com berichtet. Nachdem Google sich aufgrund von Zensurstreitigkeiten weitestgehend aus China zurückgezogen hatte, wird jetzt Bing die fast 10 Millionen englische Suchanfragen pro Tag bedienen.

Zalando überholt die Konkurrenz in Frankreich: Nicht nur in Deutschland ist Zalando ein Big-Player; in Frankreich hat Zalando laut Internet World Business nur 6 Monaten nach Launch mehr Page-Views als alle anderen Konkurrenten. 37 Millionen Page-Views sprechen für sich, wobei sich über die Visits – die eigentlich wichtige Zahl – ausgeschwiegen wird. Eine große Werbekampagne soll diese Zahlen weiter steigen lassen.

Facebook führt kontroversen Verwandschaftsstatus ein: Der Social Media – Riese Facebook hat einen neuen Verwandschaftsstatus eingeführt: “Erwartet:Kind” nennt sich dieser und erlaubt es werdenden Müttern schon jetzt Profile für ihr Ungeborenes anzulegen und sich mit diesen zu vernetzen. Wer’s braucht denkt man sich; allfacebook.de sieht darin allerdings eine mögliche neue Targeting-Variante für Werbetreibende. Sollte der Status als demographischer Faktor aufgenommen werden, können zukünftig werdende Mütter gezielt mit entsprechenden Produkten angesprochen werden. Wir werden sehen.

Facebook vs. Google: Der Kampf um den Werbe-Thron

Dienstag, 26. Juli 2011

Vom Vergleich zwischen Facebook und Google – bzw. Google+ – ist dieser Tage oft zu lesen. Offiziell geht es um die Vormachtstellung im Bereich der sozialen Medien. Doch in Wahrheit steckt immer das Gleiche dahinter: Geld, und zwar speziell durch Werbung. Beide Firmen leben von ihren Werbeeinnahmen. Hier hat Google aktuell sicherlich die Nase vorne, da es durch seine kontext–getriebenen Werbeanzeigen auf der eigenen Suchmaschine noch mehr Umsatz verbuchen kann als Facebook mit den Plattform–internen Werbemöglichkeiten.

Facebook arbeitet eifrig daran, diesen Zustand zu ändern. Auf der weltweit beliebtesten Social Media Plattform mit weltweit mehr als 750 Millionen aktiven Nutzern – davon knapp 20 Millionen in Deutschland – ist das Schalten von Werbung aufgrund der Nutzerzahlen für Unternehmer schon jetzt überaus attraktiv. Facebook plagt dabei das gleiche Problem wie Google: Der Platz für Werbeanziegen auf den eigenen Seiten ist limitiert. Wachstum kann also entweder durch höhere CPCs (mehr Wettbewerb) oder durch mehr User erzielt werden. Beides stößt jedoch früher oder später an  Grenzen. Aus genau diesem Grund hat Google schon vor Jahren begonnen, seine Werbung im Content-Bereich zu forcieren – also abseits der eigenen Webseiten. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Facebook die eigene Plattform verlässt und beginnen wird, im Web Content–basiert zu werben. Hier könnte Facebook Google den Rang ablaufen, denn der große Vorteil von Facebook–Advertising liegt im Targeting: Man kann aufgrund der Nutzerdaten seine Zielgruppe bis ins kleinste Detail festlegen und ansprechen. Dies bedeutet wiederum eine höhere Klick– und Kaufwahrscheinlichkeit, sodass Facebook seinen Publishern eine höhere Vergütung zahlen kann als Google im AdSense-Programm.

Es wundert daher nicht, dass Google abermals versucht, mit einer sozialen Plattform Fuß zu fassen. Google+ muss sich gegen Facebook durchsetzen oder zumindest ähnlich stark werden, um selbst die Möglichkeit zu haben, Content–basiert werben zu können. Schaffen Sie dies nicht, wird Facebook den Kampf mittelfristige gewinnen und Google vom Werbe-Thron stoßen.

Rückspiegel: Mobile Werbung auf Wachstumskurs, Umsatz- und Gewinnrückgang bei Yahoo!

Donnerstag, 21. April 2011

Markt für Mobile Advertising wächst um knapp 40 Prozent

Die Zahl der Mobile Kampagnen ist 2010 um knapp 40 Prozent auf 1.221 gestiegen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Die Kampagnen wurden von 248 Unternehmen geschaltet, was einem Zuwachs von 27 Prozent entspricht. Begründet wird das Wachstum mit dem steigenden Absatz von leistungsfähigen Smartphones und der damit verbundenen vermehrten Nutzung des mobilen Internets. Immer mehr Unternehmen entdecken daher das Mobile Advertising als Mittel zur direkten Zielgruppenansprache.

Yahoo! erwirtschaftet 28 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahr

Yahoo! hat die ersten Quartalszahlen für 2011 veröffentlicht. Der Umsatz ging gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 24 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar zurück. Der Gewinn fällt mit 223 Millionen US-Dollar sogar um 28 Prozent geringer aus als im Vorjahr.
Besonders stark ist der Bereich Suche eingebrochen. Hier ging der Umsatz von 841 Millionen auf 255 Millionen US-Dollar zurück. Dahingegen stieg der Umsatz im Bereich Display um 10 Prozent an. Insgesamt wurden die Erwartungen der Analysten dennoch übertroffen. Für das zweite Quartal rechnet Yahoo! mit einer leichten Erholung der Umsätze auf einen Betrag zwischen 1,07 und 1,12 Milliarden US-Dollar.
Genaueres dazu kann man hier und hier lesen.

Rückspiegel: Yahoo! Anzeigen über Microsoft adCenter, Google Place Search

Freitag, 29. Oktober 2010

Microsoft liefert SEM-Anzeigen für Yahoo!

Ab sofort werden in den USA Anzeigen auf Yahoo! Search und bing gemeinsam über das Microsoft adCenter verwaltet. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Yahoo! – Microsoft Search Alliance abgeschlossen. Über das adCenter können nun 163 Millionen Unique Users erreicht werden, was einem Anteil von 34 Prozent der Suchanfragen in den USA entspricht. Zukünftig soll die Migration auch in weiteren Ländern vorgenommen werden. Microsoft betreut die organische Suche für Yahoo! in den USA und Kanada bereits seit Ende August.

Google Place Search

Google verbessert die Darstellung der lokalen Suchergebnisse. Wer z.B. ein Restaurant in einer bestimmten Stadt sucht, findet mit Google Place Search nicht nur eine einfache Liste der Restaurants, sondern daneben eine Karte, in der die Restaurants bereits markiert sind. In dem neuen Format liefert Google neben einem Link auf die Website des Restaurants auch Links zu Restaurantkritiken. In den nächsten Tagen soll Place Search in 40 Sprachen verfügbar sein. Wer schon jetzt einen Blick riskieren will, findet hier eine Vorschau.

Verkehrte Welt: Rettet das Internet das Fernsehen?

Freitag, 15. Oktober 2010

Es ist schon bemerkenswert, dass gerade dasjenige Medium, das für die Krise der klassischen Medien – insbesondere TV – verantwortlich gemacht wurde, nun zum wichtigsten Wachstumstreiber der Totgesagten geworden ist. Insbesondere Zalando gibt hier bekanntlich richtig Gas. Wie Nielsen berichtet, wurden für Online-Dienstleistungen 144 Mio € und für E-Commerce 67 Mio € mehr ausgegeben. Interessant ist auch, dass die klassischen Handelsunternehmen ihre Ausgaben zurückfahren. Continue reading “Verkehrte Welt: Rettet das Internet das Fernsehen?” »

“Das große Nagel-Quiz der Stars”

Mittwoch, 16. Dezember 2009

So lockt uns BILD.de auf eine der unzähligen Bildergalerien. Für jeden Klick dürfen wir ein neues Bild von manikürten Promi-Fingernägeln betrachten, ein weiterer Klick bereichert uns um die Erkenntnis, dass es sich um Rihanna handelt.

Warum werden selbst seriöse Seiten wie sueddeutsche.de mit sinnlosen Bildergalerien und Rätseln überflutet? Die Erklärung liegt in der Steigerung der Werbeeinnahmen, da diese sich oftmals an der Anzahl der Page Impressions orientieren. Der IVW, der im Auftrag der großen Verlage und Portale Nutzerzahlen misst und Werbepartnern Anhaltspunkte zur Reichweite gibt, hat zu dieser Entwicklung mit beigetragen. Bisher wurde in der monatlichen Auswertung der Schwerpunkt auf die Page Impressions gelegt, doch damit ist nun Schluss! Nun stehen die Visits im Mittelpunkt der Analyse, die einen Nutzungsvorgang eines Besuchers innerhalb einer Seite umfassen. Um die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Portalen zu erhöhen, wurde zudem eine Kategorisierung eingeführt. So werden die Besucherzahlen nach redaktionellem Content, Spielen etc. aufgeschlüsselt.

Für die Seite sueddeutsche.de ergeben sich für November 2009 folgende Zahlen:

Redaktioneller Content:

  • Visits: 24.040.355
  • Page Impressions: 137.864.835

Spiele:

  • Visits: 418.444
  • Page Impressions: 62.055.465

Die Page Impressions per Visit (PI / Visit) liegen im redaktionellen Bereich damit bei 5,73 und im Spielebereich bei sagenhaften 148,3! Die neue Auflistung kann also die Transparenz erhöhen und Manipulationsversuche aufdecken. Bleibt abzuwarten, ob die Portale Konsequenzen ziehen und die Benutzerfreundlichkeit zugunsten der Visits erhöhen.

Das grundlegende Problem der Anzeigenwerbung auf Portalen löst der Vorstoß des IVW freilich nicht: Wie effektiv Bannerwerbung tatsächlich ist, bleibt weiterhin im Dunkeln. Auch wenn Visits ein wenig transparenter sind als Impressions: nur Klicks auf die Werbung zeigen, dass der Nutzer die Werbung tatsächlich wahrgenommen und an ihr interessiert ist! Und ob die Klicks zu Conversions werden, steht auch dann noch in den Sternen. Lenkt der vielgerühmte Branding-Effekt, den man anhand der weiterhin hohen Zahl der Visits belegen will, nur von der schlechten Performance der Werbemaßnahmen ab?

eCommerce Trends: vertikale Rückwärtsintegration der Online Marketer

Donnerstag, 26. November 2009

Das eCommerce-Umfeld bleibt spannend, unter anderem, weil ein permanenter Kampf um die Wertschöpfungskette stattfindet. Einerseits versuchen Hersteller/Markeninhaber den Handel auszuschalten, indem Sie eigene Online-Shops betreiben und ihre eigenen Produkte und Marken direkt über das Web vermarkten. Wir als SEM-Spezialisten bekommen diesen Trend einerseits durch die verstärkte Nachfrage nach SEM seitens der Hersteller zu spüren, andererseits aber auch durch den anhaltenden Trend, dass Markeninhaber die Verwendung ihrer Marken in Anzeigentexten bei Google verbieten. Der wahre Grund liegt nicht im Schutz der Marke, sondern im Wunsch, sich “Konkurrenten” (Versandhändler und damit Geschäftspartner) vom Leib zu halten. Viele Hersteller sind mit großen Erwartungen gestartet und mussten nach kurzer Zeit frustriert feststellen, dass es nicht so einfach ist, gegen große, etablierte Retailer anzutreten. Nicht wenige mussten nach kurzer Zeit wieder aufgeben.

Die Online Versandhändler bekommen jedoch auch Druck von der anderen Seite Continue reading “eCommerce Trends: vertikale Rückwärtsintegration der Online Marketer” »